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Putins Kriegs-Plan? Ukraine fällt wohl brisantes russisches Dokument in die Hände – es nennt genaue Daten

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Von: Richard Strobl

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Ein russischer Panzer rollt nahe der ukrainischen Grenze (Archiv)
Ein russischer Panzer rollt nahe der ukrainischen Grenze (Archiv) © IMAGO / SNA

Der Ukraine-Krieg geht in die achte Nacht. Kiew will nun einen brisanten Russland-Einsatzplan erbeutet haben. Er soll Putins Zeitplan aufdecken.

Kiew - Nach der Invasion in der Ukraine ist aus dem Konflikt mit Russland endgültig ein Krieg geworden. Besonders im Fokus ist dabei zunehmend die Hauptstadt Kiew. Nach Angaben von beiden Seiten ist sie der Schlüssel zum ganzen Land. Präsident Wladimir Selenskyj nannte sie sogar das „Herz der Ukraine“. Ganz überraschend kam Putins Einmarsch nicht - und dennoch hatten viele internationale Beobachter nicht damit gerechnet. Die Fragen, die bleiben: Wie lange hat der russische Machthaber die Invasion bereits genauestens geplant und wann fiel die Entscheidung?

Ukraine-Einsatzplan: Kiew will brisantes Russland-Dokument erbeutet haben

Weitere Hinweise auf Wladimir Putins Plan soll nun ein russischer Aufmarsch- und Einsatzplan geben, der nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums in Kiew der Armee in die Hände gefallen sein soll. Die Angaben können nich tunabhängig geprüft werden. Dennoch: Den Dokumenten nach hat Wladimir Putin den Krieg bereits am 18. Januar genehmigt. Dies würde bedeuten, dass Putin nicht nur Kanzler Olaf Scholz bei dessen Besuch in Moskau dreist belogen hätte.

Des Weiteren heißt es demnach in dem Einsatzplan, dass der eigentliche Angriff am 20. Februar hätte beginnen sollen. Russland war tatsächlich am 24. Februar einmarschiert. Und auch einen Zeitplan für den Krieg soll das Dokument nennen: Demnach plante das russische Militär, dass man 15 Tage brauchen werde, um die Ukraine einzunehmen. Am 6. März hätte die „Spezial-Operation“, wie Russland den Krieg nennt, beendet sein sollen.

Putins Ukraine-Plan? Genaue Daten genannt

Rechnet man den vier Tage verspäteten Start mit ein, so soll Kiew und die Ukraine spätestens bis zum 10. März unter Kontrolle gebracht werden - wenn es nach diesem Plan geht.

Doch viele Militärexperten berichten von großen Problemen beim russischen Vormarsch. So soll der Armee der Diesel und auch die Munition an der Front ausgehen, da es Logistik-Probleme gibt. Zudem ist von großer Kriegsmüdigkeit bei den Soldaten die Rede. Es gab sogar Berichte, dass russische Militärs ihre eigenen Fahrzeuge sabotiert haben sollen. Dies alles könnte den Putin-Plan weiter verzögern - oder sogar zum Scheitern bringen.

Dieser Artikel zeigt alle aktuellen Karten und Grafiken zum Ukraine-Krieg. Die aktuellen Nachrichten zum Ukraine-Krieg gibt es in unserem News-Ticker. Die Hintergründe zum Ukraine-Konflikt mit Russland lesen Sie hier. (rjs)

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