+
Wladimir Putin mit Sprecher Dmitri Peskow wehren sich gegen die Vorwürfe, die Mails veröffentlicht zu haben.

FBI macht Russland verantwortlich

Wegen gehackten Demokraten-Mails: Kreml wehrt sich gegen Vorwürfe

München - Russland hat jede Beteiligung an der Veröffentlichung von 20 000 gehackten E-Mails der US-Demokraten zurückgewiesen. Spekulationen über eine Verwicklung Moskaus seien "absurd".

„Das ist ein weiterer Versuch, Russland in den US-Wahlkampf zu ziehen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge. Auch Außenminister Sergej Lawrow sprach von „unseriösen“ Verdächtigungen.

Die E-Mails der US-Demokraten legen parteiinterne Störmanöver gegen Hillary Clintons Rivalen Bernie Sanders offen. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte sie ins Netz gestellt. IT-Experten und die US-Bundespolizei FBI machen Russland für die Veröffentlichung mitverantwortlich.

Der Vorwurf aus Reihen der Demokraten lautet, dass Russland sich in den Wahlkampf zugunsten von Clintons Rivalen Donald Trump einmischt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

G7-Gipfel: Das ist Donald Trumps Fazit
Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen tagen an diesem Wochenende in Italien. Wir begleiten den G7-Gipfel 2017 im Ticker. 
G7-Gipfel: Das ist Donald Trumps Fazit
Schleswig-Holstein: Jamaika-Koalition nimmt Gestalt an
CDU, Grüne und FDP - das scheint überraschend gut zu klappen. In Schleswig-Holstein ist eine wichtige erste Hürde für eine Jamaika-Koalition bereits überwunden.
Schleswig-Holstein: Jamaika-Koalition nimmt Gestalt an
Klimazoff und Handels-Kompromiss: Die Ergebnisse des G7-Gipfels
Donald Trump schoss bei seiner G7-Premiere in Klimafragen quer - und machte ausgerechnet beim Handel Zugeständnisse. Die Ergebnis des Gipfels im Überblick:
Klimazoff und Handels-Kompromiss: Die Ergebnisse des G7-Gipfels
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Eigentlich hätte es für viele Briten ein schönes, langes Wochenende werden sollen. Denn am Montag haben sie frei. Doch es geht - trotz herabgestufter Terrorwarnstufe - …
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben

Kommentare