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Bei einer Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken will RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann einen Teil der möglichen Gewinne auch in erneuerbare Energie investieren.

RWE: Ökogeld bei AKW-Verlängerung

Köln - Bei einer Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken will RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann einen Teil der möglichen Gewinne auch in erneuerbare Energie investieren.

Wenn dadurch Mehrwert generiert werde, werde dieser auch geteilt, sagte Großmann am Dienstag im ARD-Morgenmagazin: “Damit kann man viele andere Dinge tun. Auch die Leitungen bauen, um die Windkraft von Norden nach Süden zu bauen.“

Auf eine genaue Aufteilung von schätzungsweise sechs Milliarden Euro aus hochgerechneten Atomkraft-Gewinnen wollte sich der Vorstandsvorsitzende des zweitgrößten deutschen Energiekonzerns aber nicht festlegen: “Ich glaube, dieses Gespräch sollte ich mit der Bundeskanzlerin (Angela Merkel) führen.“

Zunächst müsse sich erst einmal über den Energiemix der Zukunft unterhalten werden. “Immerhin ersparen uns die Kernkraftwerke im Jahr 150 Millionen Tonnen CO2 im Jahr“, sagte Großmann.

ap

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