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Polizeieinsatz in Sachsen-Anhalt: Landtag nach Bombendrohung geräumt

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Landtag von Sachsen-Anhalt
Abgeordnete Sitzen auf ihren Plätzen im Plenarsaal des Landtages. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Nach einer Bombendrohung ist der Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg geräumt worden. Ein Polizeieinsatz läuft.

Update vom 10. Januar, 16 Uhr: Das Hauptgebäude des Landtags von Sachsen-Anhalt ist am Montagmittag geräumt worden. Zuvor war über ein zentrales Postfach per E-Mail eine Bombendrohung eingegangen, wie eine Sprecherin des Parlaments der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. „Die Polizei ist vor Ort.“ Die Landtagsabgeordneten und alle Mitarbeiter waren per Lautsprecherdurchsage gebeten worden, das Gebäude zu verlassen. „Mittlerweile stehen auf dem Domplatz ein paar Dutzend Leute und warten“, sagte die Sprecherin unmittelbar nach der Räumung.

Die Polizei in Magdeburg bestätigte am Nachmittag eine Bombendrohung durch „eine bislang unbekannte Person“. Daraufhin sei das Landtagsgebäude „umgehend geräumt“ worden. „Parallel zu den sofort eingeleiteten polizeilichen gefahrenabwehrenden Maßnahmen werden Sprengstoffspürhunde für die Absuche nach etwaigen explosionsfähigen Gegenständen eingesetzt“, teilte eine Sprecherin des Polizeireviers Magdeburg mit. Die Maßnahmen dauerten derzeit noch an.

Erstmeldung vom 10. Januar, 15 Uhr:

Magdeburg – Der Landtag von Sachsen-Anhalt ist nach einer Bombendrohung geräumt worden. Die Drohung ging am Montagmittag per E-Mail an das zentrale Postfach des Parlaments in Magdeburg ein, wie eine Landtagssprecherin sagte. Die Drohung sei unter einem Pseudonym verfasst worden. Die Polizei in Magdeburg bestätigte einen Polizeieinsatz am Landtag.

Das Hauptgebäude wurde geräumt. Hauptsächlich hielten sich Verwaltungsmitarbeiter im Landtag auf, wie die Sprecherin sagte. Der reguläre Sitzungsbetrieb habe im neuen Jahr noch nicht begonnen. (AFP/aka) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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