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Der sächsische Landtag hat Stanislaw Tillich (CDU) erneut zum Ministerpräsidenten gewählt.

Sachsen: Tillich zum Ministerpräsidenten gewählt

Dresden - Der sächsische Landtag hat Stanislaw Tillich (CDU) erneut zum Ministerpräsidenten gewählt. Der 50-Jährige wurde in der ersten Sitzung nach der Landtagswahl im Amt bestätigt.

Tillich ist Chef der neuen CDU/FDP-Regierung, die die bisherige Koalition mit der SPD ablöst. Er erhielt 69 Stimmen - zwei weniger als die anwesenden Abgeordneten von FDP und CDU hatten. Nötig für die Wahl waren mindestens 67 Stimmen.

SPD-Kandidat Martin Dulig erhielt 15 Stimmen, der NPD-Kandidat Johannes Müller acht Stimmen und damit so viele, wie die Rechtsextremen Sitze im Parlament haben. Tillich, Vorsitzender der sächsischen Union, amtiert seit Ende Mai 2008. Damals hatte er Georg Milbradt (CDU) abgelöst, der nach der Krise um die Landesbank alle Ämter aufgegeben hatte. In Sachsen regiert erstmals eine schwarz-gelbe Koalition, nachdem die CDU in den vergangenen fünf Jahren die Geschicke des Landes mit der SPD gelenkt hatte.

Bei der konstituierenden Sitzung des Parlaments wurde der CDU- Politiker Matthias Rößler zum neuen Landtagspräsidenten gewählt. Der 54-Jährige erhielt 82 Stimmen, 43 Abgeordnete votierten gegen ihn, drei enthielten sich. Rößler löst Erich Iltgen (CDU) ab, der dem Landtag seit 1990 vorstand und der dienstälteste Parlamentschef Deutschlands war.

mm/dpa/ap

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