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SPD-Chef Sigmar Gabriel (re.) und der Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann äußerten sich am Montag gegenüber der Presse zur Affäre Edathy.

Parteichef hält zu Oppermann

Das sagt Gabriel zur Affäre Edathy

Berlin  - SPD-Chef Sigmar Gabriel hat in der Edathy-Affäre dem umstrittenen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, sein Vertrauen ausgesprochen.

Oppermann habe sich „absolut korrekt“ verhalten, betonte Gabriel am Montag in Berlin. Alle Verantwortungsträger in der SPD hätten nach bestem Wissen und Gewissen agiert. Weder er, noch Außenminister Frank-Walter Steinmeier  oder Oppermann hätten dem SPD-Politiker Sebastian Edathy  oder dessen Umfeld Informationen weitergegeben, erklärte Gabriel. Nach dem Rücktritt des CSU-Ministers Hans-Peter Friedrich am Freitag verstehe er aber jeden in der Union, der enttäuscht, erzürnt und verärgert sei.

Gabriel verurteilt Edathys Verhalten

Gabriel hat den SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy für sein privates Handeln scharf kritisiert. Edathy habe eingeräumt, sich Bilder unbekleideter Jugendlicher bestellt zu haben, sagte Gabriel am Montag in Berlin. Es handele sich um „seltsames und nicht zu rechtfertigendes Material“. SPD-Präsidium und Vorstand hätten sich „entsetzt und fassungslos über diese Handlungen“ gezeigt. „Sein Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag war daher mehr als gerechtfertigt“, sagte Gabriel mit Blick auf die Aufgabe des Mandats.

Gabriel: Journalisten offenbar von Sicherheitskreisen informiert

Der SPD-Chef hat darauf hingewiesen, dass Informationen über Vorgänge im Fall Edathy möglicherweise aus Sicherheitskreisen an Journalisten gelangt sind. Dies sei jedenfalls eine der Fragen, die nun geklärt werden müssten, machte Gabriel am Montag nach Sitzungen der Parteigremien in Berlin deutlich. Zudem müsse den Fragen nachgegangen werden, die in der Öffentlichkeit zu den Ermittlungsbehörden gestellt würden, sagte Gabriel.

dpa

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Merkel: "Klärungsbedarf" zu Edathy-Affäre

Edathy geht gegen Staatsanwälte vor

 

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