1. Startseite
  2. Politik

Sahel-Zone: Strack-Zimmermann fordert neue Strategie

Erstellt:

Kommentare

Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann  bei einer Plenarsitzung in Berlin.
Die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann bei einer Plenarsitzung. Am Freitag forderte sie eine neue Strategie für die Sahel-Zone. © Reuhl via IMAGO

Die FDP-Wehrexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann mahnt nach Aussetzung der Bundeswehr-Mission in Mali eine neue Strategie an. Sie fordert Konsequenzen von der Bundesregierung.

Berlin - So müsse das Auswärtige Amt zügig eine neue Strategie für die Sahel-Zone südlich der Sahara vorlegen, «die den neuen und schwierigeren Umständen Rechnung trägt», sagte die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Zudem mahnte sie eine bessere Abstimmung zwischen Auswärtigem Amt (AA) und Bundesverteidigungsministerium (BMVg) an: «Offensichtlich arbeiten das AA und das BMVg nicht synchron.»

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte zuvor angekündigt, dass Transportflüge und Aufklärungsoperationen im Rahmen der UN-Friedensmission Minusma bis auf Weiteres eingestellt werden. Zur Begründung hieß es, die Regierung des westafrikanischen Landes habe der Bundeswehr zum wiederholten Mal Überflugrechte verweigert.

Die Sicherheitslage in der gesamten Sahel-Zone, die sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, ist prekär. Etliche bewaffnete Gruppen sind dort aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. Die Instabilität ist ein Grund dafür, dass sich Menschen aus der Region zu Tausenden auf den Weg nach Europa machen. (dpa)

Auch interessant

Kommentare