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Bei anhaltenden Kämpfen an der libanesisch-syrischen Grenze sind am Samstag 16 Soldaten getötet worden.

Unterstützung für den Libanon

Saudi-Arabien: Eine Milliarde Dollar gegen Dschihadisten

Riad - Im Kampf gegen die Dschihadisten will die Saudi-arabische Regierung nun den Libanon mit einer Milliarde US-Dollar unterstützen. Bei Kämpfen an der Grenze zu Syrien wurden erneut 16 Soldaten getötet.

Saudi-Arabien hat der libanesischen Armee eine Milliarde Dollar (748 Millionen Euro) für den Kampf gegen Dschihadisten an der Grenze zu Syrien zukommen lassen. Das gab der ehemalige libanesische Regierungschef Saad Hariri am Mittwoch im Palast des saudiarabischen Königs Abdallah in Dschiddah bekannt. Saudi-Arabien finanziert bereits ein Paket mit französischen Rüstungsgütern und Waffen im Wert von umgerechnet 2,2 Milliarden Euro.

Bei den anhaltenden Kämpfen zwischen der libanesischen Armee und Dschihadisten an der Grenze zu Syrien wurden seit Samstag 16 Soldaten getötet und mehr als 80 weitere verletzt. 22 Soldaten wurden noch vermisst, möglicherweise wurden sie als Geiseln verschleppt, wie Sicherheitskräfte mitteilten. Die dschihadistischen Kämpfer nahmen demnach auch 20 Polizisten gefangen, von denen drei am Dienstag wieder freigelassen wurden.

Nach Armeeangaben hatten bewaffnete Gruppen am Samstag in der Region Arsal im östlichen Libanon Polizei- und Armeeposten angegriffen, nachdem die Streitkräfte einen syrischen Kommandeur der islamistischen Rebellengruppe Al-Nusra-Front festgenommen hatten. Bei den Gefechten wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen auch dutzende Dschihadisten und drei Zivilisten getötet.

Der Libanon versucht zwar, sich aus dem Konflikt im Nachbarland herauszuhalten. Jedoch gibt es infolge des Bürgerkriegs auch unter den libanesischen Volksgruppen starke Spannungen, die immer wieder in offene Gewalt umschlagen. Zur Verschärfung der Spannungen hat auch beigetragen, dass die libanesische Hisbollah seit dem Frühjahr 2013 offen an der Seite der syrischen Regierungstruppen kämpft. Etwa eine Million syrische Flüchtlinge halten sich im Libanon auf.

dpa

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