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Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel (rechts) wird den sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück im Wahlkampf bei Fragen zum Finanzmarkt beraten.

Schäfer-Gümbel wird Finanzmarkt-Berater von Steinbrück

Wiesbaden - Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel wird den sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück im Wahlkampf bei Fragen zum Finanzmarkt beraten.

Das teilte Steinbrück am Mittwoch in Berlin mit, während Schäfer-Gümbel in Wiesbaden ankündigte: „Unser Ziel ist klar. Wir wollen am Finanzplatz Frankfurt den ehrbaren Kaufmann stark machen.“ Dazu gehöre eine Transaktionssteuer, um den Finanzsektor an der Krisenbewältigung zu beteiligen, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Zugleich forderte Schäfer-Gümbel erneut eine klare Trennung der Risiken beim Investmentbanking und dem Privatkunden-Geschäft der Banken.

Der Hesse ist auch im SPD-Bundesvorstand für den Finanzmarkt zuständig. Bei diesen Fragen werde Steinbrück aber „immer die Nummer eins bleiben“, da er Kanzlerkandidat und ausgewiesener Experte auf dem Gebiet sei, sagte Schäfer-Gümbel. Gemeinsames Interesse sei es, dem Thema Finanzmarkt sowohl in Landes- und Bundespolitik einen höheren Stellenwert zu geben.

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„Es geht darum, dass die wesentlichen Geschäfte aus dem sogenannten grauen Markt an die Börse kommen. Dadurch wird der Finanzplatz auch nicht geschwächt, sondern, ganz im Gegenteil, gestärkt“, sagte Schäfer-Gümbel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag).

dpa

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