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Bundesfinanzminister Schäuble hat vor der eurokritischen Partei AfD gewarnt.

Falsch und brandgefährlich

Schäuble warnt vor eurokritischer AfD

Berlin - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat vor der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland gewarnt. Ihre Positionen seien falsch und für Deutschland brandgefährlich.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Positionen der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) scharf kritisiert. Die Partei schlägt vor, die Währungsunion als Lösung für die Eurokrise aufzulösen. Deutschland brauche den Euro nicht, behaupten sie in ihrem Programm. Wolfgang Schäuble hält diese Position für "grundlegend falsch, ... komplett unglaubwürdig und für unseren Wohlstand brandgefährlich". In einer globalisierten Welt könne man nur mit einer gemeinsamen stabilen Währung in Europa bestehen. Deutschland profitiere außerdem als Exportnation mit am meisten vom Euro. Ein Ausstieg dagegen sei ein sicheres Rezept, "um Deutschland in einem Ausmaß zu schaden, wie wir es in den vergangenen Jahrzehnten noch nicht gesehen haben", sagte Schäuble am Mittwoch "Zeit Online".

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Hinsichtlich der Euro-Krise sei man mittlerweile in allen Euro-Staaten "auf einem guten Weg", versicherte Schäuble. Besonders in Griechenland sei die Situation schwerwiegend gewesen und eine Wende dauere Jahre. Um die Schuldenlast insgesamt zu senken, müssen die Schulden langsamer wachsen als die Wirtschaftskraft. Das könne bereits im kommenden Jahr der Fall sein. Griechenland hätte dann das schlimmste hinter sich.

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Der Einzug der Anti-Euro-Partei AfD in den Bundestag hätte laut Schäuble aber nicht nur Auswirkungen auf die EU-Politik: „Wer wie die AfD anfängt, Ängste vor Europa zu schüren, der schürt auch schnell Ängste gegenüber Migranten“, warnte der Politiker.

Nach aktuellen Umfragen steht die AfD zwischen zwei und vier Prozent, hofft aber noch auf den Einzug in den Bundestag.

dpa/mm

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