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Alexander Schalck-Golodkowski ist gestorben.

Er lebte bis zuletzt am Tegernsee

Schalck-Golodkowski (82) ist gestorben

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Rottach-Egern - Alexander Schalck-Golodkowski, Devisenbeschaffer der DDR, ist tot: Der 82-Jährige ist laut dpa am Sonntag in München gestorben.

Wie auch aus Rottacher Gemeindekreisen am Montagmorgen zu hören ist, ist Schalck-Golodkowski am Sonntag gestorben. Laut dpa starb er in München. Wie bild.de meldet, litt der 82-Jährige seit Jahren an Prostatakrebs.

Zu DDR-Zeiten war der in Berlin geborene Schalck-Golodkowski Chef der mächtigen „Kommerziellen Koordinierung“ (KoKo). Den „dicken Alex“ nannten ihn seine Mitarbeiter respektvoll. Der gelernte Feinmechaniker und Ökonom beschaffte für das Regime von Staatschef Erich Honecker mehr als 20 Jahre lang Milliardensummen an Devisen und versorgte SED-Bonzen auch schon mal mit Soft-Pornos aus dem kapitalistischen Westen. Sein größter Coup: 1983 handelte er mit dem damaligen CSU-Chef Franz Josef Strauß einen Milliardenkredit für das kommunistische Land aus - wohlweislich in D-Mark.

Dank seiner jahrzehntelangen guten deutsch-deutschen Kontakte und mit Hilfe alter Freunde brachte er es nach der Wende rasch wieder zu einigem Wohlstand und siedelte sich am Tegernsee an. Zunächst bewohnte er eine luxuriös ausgestattete Doppelhaushälfte in Rottach-Egern, später zog er in eine kleinere Wohnung in der Ortsmitte.

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