Schavan begrüßt Forderung nach Imam-Ausbildung

Berlin - Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat die Forderungen des Wissenschaftsrates begrüßt, an deutschen Hochschulen Imame und islamische Religionslehrer auszubilden.

Der “Welt am Sonntag“ sagte Schavan, sie werde interessierte Universitäten bei der Umsetzung unterstützen. “Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die islamischen Glaubens sind, ist hoch und sie nimmt weiter zu“, betonte Schavan. “Deshalb ist die Ausbildung von islamischen Religionslehrern und von Islam- Wissenschaftlern wichtig“, so Schavan. “Sie gehört für mich zu einer überzeugenden Integrationspolitik in modernen Gesellschaften.“

Angesichts von vier Millionen Muslimen, die in Deutschland leben, fordert der Wissenschaftsrat die Ausbildung unter anderem von Imamen auch an deutschen Unis. Dafür sollten an zwei bis drei Hochschulen Zentren für islamisch-theologische Forschung aufgebaut werden, heißt es in einer Empfehlung des Wissenschaftsrats, die der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump will Naturschutzgebiete verkleinern - aus simplem Grund
Washington - US-Präsident Donald Trump hat eine Untersuchung mit dem Ziel angeordnet, einen Teil der Naturschutzgebiete der USA zu verkleinern.
Trump will Naturschutzgebiete verkleinern - aus simplem Grund
Trump-Regierung will "größte Steuerreform" in US-Geschichte
Donald Trump ist am Samstag 100 Tage im Amt. Bei Prestigeprojekten aber kommt er nicht voran. Er hatte außerdem eine "historische Steuerreform" versprochen.
Trump-Regierung will "größte Steuerreform" in US-Geschichte
Pressefreiheit auf dem Rückzug: Bedrängte Wächter
Nicht nur in autoritären Staaten wie Nordkorea ist die Pressefreiheit in höchster Bedrängnis, auch im Westen zeichnet sich ein Umschwung an. Ein Kommentar von Georg …
Pressefreiheit auf dem Rückzug: Bedrängte Wächter
Barley: Merkel hat "gar nichts" für Frauen gemacht
Berlin - Die SPD hat die Frauenpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf kritisiert. Generalsekretärin Katarina Barley wurde deutlich. 
Barley: Merkel hat "gar nichts" für Frauen gemacht

Kommentare