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CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat sich offen für eine Selbstverpflichtung der Parteien zum Umgang mit manipulierten Nachrichten im Bundestagswahlkampf gezeigt.

Selbstverpflichtung der Parteien

Scheuer zu Fake-News: Man darf keine Panik auslösen

Berlin - CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat sich offen für eine Selbstverpflichtung der Parteien zum Umgang mit manipulierten Nachrichten („Fake News“) im Bundestagswahlkampf gezeigt.

Gleichzeitig rief er am Mittwoch aber zu mehr Gelassenheit bei dem Thema auf. „Da darf man jetzt keine Panik auslösen“, sagte er. Die CSU werde 2017 auch im Internet einen harten, aber fairen Wahlkampf führen.

Die SPD hatte am Montag eine Selbstverpflichtung der Parteien angeregt. Danach soll bei Zweifeln an der Echtheit von Informationen auf Attacken gegen den politischen Gegner verzichtet werden. Regierung und Geheimdienste sind besorgt, dass es auch in Deutschland zu Hackerangriffen und gezielten, falschen Enthüllungen zur Beeinflussung der Bundestagswahl kommen könnte.

dpa

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