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CSU-Chef Horst Seehofer (l): Was sind seine Pläne für und mit Markus Söder?

Personalpläne bei Vorstandsklausur

Schickt Seehofer Söder nach Berlin?

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München - Horst Seehofer befeuert bei der Vorstandsklausur Personalspekulationen – auch um Markus Söder. Klar stellt der CSU-Chef aber, der er selbst nicht Kanzlerkandidat werden will.

Der CSU könnten vor der Bundestagswahl im kommenden Herbst größere personelle Verschiebungen bevorstehen. Bei der Vorstandsklausur im oberpfälzischen Schloss Schwarzenfeld sagte Parteichef Horst Seehofer nach Teilnehmerangaben während der internen Sitzung: „Wir müssen mit der besten Formation antreten, die wir haben.“ Politik sei kein Wunschkonzert, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen.

Zwar einigte sich der Vorstand darauf, sich zunächst auf Sachfragen zu konzentrieren und erst am Ende die personelle Aufstellung vorzunehmen. Dennoch erregte die Passage in Seehofers Rede bei Parteifreunden Aufmerksamkeit. Intern waren zuletzt mehrere Varianten durchgespielt worden, darunter, dass Seehofer als Superminister nach Berlin wechselt. Inzwischen halten dies mehrere führende Parteivertreter für unwahrscheinlich. Seehofer selbst schloss zumindest eine Kanzlerkandidatur am Freitag aus. Dies „gehört nicht zu meiner Gedankenwelt“, sagte der 67 Jahre alte Parteivorsitzende.

"Beste Formation" nach Berlin

Dass Seehofer die „beste Formation“ nach Berlin schicken will, deuten einige so, dass sich der Parteichef neben Alexander Dobrindt einen prominenten Vertreter seines Münchner Kabinetts in Berlin wünscht. „Er will offenbar ein breiteres Tableau“, so ein Teilnehmer. Genannt wurden zuletzt Joachim Herrmann und Markus Söder. Der Finanzminister hatte unter der Woche einen Wechsel nach Berlin ausgeschlossen. Seehofer sagte am Freitag jedoch: „Wer dann, wenn es notwendig ist, sich einer Verantwortung zu stellen, diese Verantwortung nicht wahrnehmen will, der bekommt sie später auch nicht.“ Er selbst habe sich seinen Wechsel nach München einst auch nicht ausgesucht. Wen er damit meinte, ließ Seehofer offen. Ein Teilnehmer sprach von einem „Meisterstück der Andeutung".

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