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Bei der "Wertekonferenz Gerechtigkeit"gab die Putzfrau Susanne Neumann SPD-Chef Sigmar Gabriel 2016 öffentlich kräftig Contra und wurde damit deutschlandweit bekannt.

„Schritt in die richtige Richtung“

Schlagfertige Ex-Putzfrau begrüßt Gabriels Verzicht

Gelsenkirchen - Bundesweit bekannt wurde SPD-Mitglied Susanne Neumann, als sie Parteichef Sigmar Gabriel öffentlich kräftig Kontra gab. Jetzt begrüßt die frühere Putzfrau  aus Gelsenkirchen seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur.

„Gabriel war in meinen Augen nicht der richtige Kandidat. Sein Verzicht ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn die SPD sich wirklich ein neues Gesicht als Arbeitnehmerpartei geben will“, sagte Neumann der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Mit Blick auf den von Gabriel vorgeschlagenen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz will die 57-Jährige zunächst abwarten, welches Wahlprogramm die Sozialdemokraten aufstellen. „Im Moment habe ich ein sehr positives Bild von Martin Schulz“, sagte Neumann. „Aber entscheidend ist: Welche Politik strebt er an? Und kriegen wir unseren Respekt wieder?“

In der ARD-Talkshow „Anne Will“ hatte Neumann ihren ersten schlagzeilenträchtigen Auftritt, anschließend bewegte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sie 2016 zum Eintritt in die SPD. Bei der Wertekonferenz der Partei lieferte sie sich einen Schlagabtausch mit Gabriel.

dpa

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