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Doris von Sayn-Wittgenstein  während einer Sitzung des Landtags in Kiel.

Im Kieler Landtag

AfD-Landeschefin: Ich werde von meiner eigenen Fraktion gemobbt

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Nur fünf Abgeordnete zählt die AfD-Fraktion im Kieler Landtag - doch das Klima ist vergiftet. Ausgerechnet die Parteivorsitzende fühlt sich gemobbt. 

Kiel - Die AfD-Landesvorsitzende von Schleswig-Holstein fühlt sich gemobbt von ihrer eigenen Landtagsfraktion. Wie shz.de berichtet, boykottierte Doris von Sayn-Wittgenstein seit Ende 2017 die Fraktionssitzungen. Als Grund gab sie der Redaktion an, dass sie von Mitarbeitern der Fraktion gemobbt werde. Man würde gegen sie hetzen und ihr unterstellen, „über Leichen zu gehen“. 

Service auf merkur.de:  Mobbing am Arbeitsplatz - so wehren Sie sich richtig!

Rauswurf eines Mitarbeiters gefordert

Außerdem seien ihr vom Parlamentarischen Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Volker Schnurrbusch, Informationen vorenthalten worden. „Ich kann nur spekulieren, ob dies mit Vorsatz oder aus Vergesslichkeit geschehen ist“, so Sayn-Wittgenstein gegenüber shz.de. Die 63-Jährige fühlt sich von ihren Fraktionskollegen „nicht gerecht“ behandelt und „als Abgeordnete gegängelt“. Höhepunkt der Auseinandersetzung zwischen ihr und der Fraktion war ihre Forderung, einem Mitarbeiter zu kündigen, was die übrigen Fraktionsmitglieder ablehnten.

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Der erkrankte Fraktionsvorsitzende Jörg Nobis stand shz.de für eine Anfrage nicht zur Verfügung, stattdessen nahm Schnurrbusch Stellung zu den öffentlichen Anschuldigungen: „Ich erwarte, dass Frau von Sayn-Wittgenstein alle ihre Vorwürfe belegt und mit statt über uns spricht.“ Persönliche Befindlichkeiten dürften die Arbeit der fünfköpfigen Fraktion nicht gefährden. 

Im Bundestag: AfD übernimmt Vorsitz im wichtigsten Ausschuss

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