Schleuser packt aus

Grausiges Geständnis: Migranten wegen Organen getötet

Rom - Mehrere hundert Migranten sollen auf dem Weg durch Libyen getötet worden sein, um ihnen die Organe zu entnehmen. Das geht aus der Aussage eines Schleusers hervor, die als glaubwürdig eingestuft wird. 

Der geständige Menschenschleuser aus Eritrea hervor wurde vor zwei Jahren verhaftet und arbeitet nun mit den italienischen Sicherheitsbehörden zusammen, wie die Berner Zeitung berichtet. Die Behörden halten die Aussage des früheren Schleppers für glaubhaft. Man habe auf dem Handy des 32-Jährigen Fotos gefunden, die menschliche Körper nach Eingriffen und Amputationen zeigten. 

Der Eritreer berichtet von ägyptischen Banden, die Migranten ohne Reisegeld umbringen, deren Organe entnehmen und sie in Thermostaschen nach Ägypten bringen. Dort würden sie etwa in Kairo für durchschnittlich 15 000 Euro verkauft.

mm

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

"Da tickt etwas nicht ganz ...“: Trump empört vor Putin-Treffen die Europäer
Donald Trump und Wladimir Putin treffen sich am Montag zum mit großer Spannung erwarteten Gipfel in Helsinki. Wir berichten im News-Ticker.
"Da tickt etwas nicht ganz ...“: Trump empört vor Putin-Treffen die Europäer
Trump kurz vor Putin-Treffen: „Dummheit der USA“ schuld an schlechten Russland-Beziehungen
Donald Trump trifft sich am Montag mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Zündstoff gibt es genug - beispielsweise die russischen Hackerangriffe während des …
Trump kurz vor Putin-Treffen: „Dummheit der USA“ schuld an schlechten Russland-Beziehungen
Umfrage straft Seehofer ab - und jetzt lässt Schäuble auch noch seinen Masterplan prüfen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder macht Innenminister Horst Seehofer indirekt für schlechte CSU-Umfragewerte verantwortlich. In der Partei gärt es nach den …
Umfrage straft Seehofer ab - und jetzt lässt Schäuble auch noch seinen Masterplan prüfen
Abschiebe-Chaos um Bin Ladens Leibwächter: Welche Rolle spielte Seehofer?
Am Freitag wurde der frühere Bin-Laden-Leibwächter Sami A. abgeschoben - trotz gerichtlichen Verbots. Jetzt muss er nach Deutschland zurückgeholt werden. Doch das ist …
Abschiebe-Chaos um Bin Ladens Leibwächter: Welche Rolle spielte Seehofer?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.