Schleuser packt aus

Grausiges Geständnis: Migranten wegen Organen getötet

Rom - Mehrere hundert Migranten sollen auf dem Weg durch Libyen getötet worden sein, um ihnen die Organe zu entnehmen. Das geht aus der Aussage eines Schleusers hervor, die als glaubwürdig eingestuft wird. 

Der geständige Menschenschleuser aus Eritrea hervor wurde vor zwei Jahren verhaftet und arbeitet nun mit den italienischen Sicherheitsbehörden zusammen, wie die Berner Zeitung berichtet. Die Behörden halten die Aussage des früheren Schleppers für glaubhaft. Man habe auf dem Handy des 32-Jährigen Fotos gefunden, die menschliche Körper nach Eingriffen und Amputationen zeigten. 

Der Eritreer berichtet von ägyptischen Banden, die Migranten ohne Reisegeld umbringen, deren Organe entnehmen und sie in Thermostaschen nach Ägypten bringen. Dort würden sie etwa in Kairo für durchschnittlich 15 000 Euro verkauft.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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