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Der stellvertretende Chef der SPD im Bundestag, Carsten Schneider, fordert nach Hoeneß' Verurteilung die Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige.

Forderung nach härteren Regeln

Schneider zu Hoeneß: Selbstanzeige muss fallen

Berlin - Der stellvertretende Chef der SPD im Bundestag, Carsten Schneider, fordert nach Hoeneß' Verurteilung die Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige.

Sobald innerhalb Europas Steuerinformationen automatisch ausgetauscht würden, müsse die Selbstanzeige fallen, sagte er am Freitag im ARD-Morgenmagazin.

„Ich kann nur allen raten, die jetzt noch Schwarzgeld tatsächlich im Ausland haben: Machen Sie sich ehrlich“, sagte Schneider. Bereits Anfang der Woche hatten die Finanzminister der EU ihre Pläne für einen Austausch von Steuerinformationen weiter konkretisiert.

Für eine Übergangsfrist sollen nach Ansicht Schneiders bei der Selbstanzeige härtere Regeln gelten als bisher. Die hinterzogenen Steuern müssten demnach vollständig nachgezahlt werden und die Strafzuschläge sollten deutlich steigen.

dpa

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