+
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder findet Minijobs frauenfeindlich.

Schröder: Minijobs sind frauenfeindlich

Berlin - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) geißelt Minijobs als frauenfeindlich. Nach ihrer Ansicht hindern geringfügige Beschäftigungen Mütter am beruflichen Aufstieg.

„Die meisten Frauen wollen nach der Babypause in Teilzeit arbeiten. Und landen dann in einem Minijob“, beklagte sie in der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“.

Die Äußerung stammt aus dem Buch „Mama zahlt“, das am 14. Januar im Herder-Verlag erscheint. Herausgeben wird es von Schröder und der saarländischen Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU).

Schröder rügt, der Minijob sei in den seltensten Fällen das, was er eigentlich auch sein könnte, nämlich eine Brücke in den Arbeitsmarkt. „Stattdessen sehen wir Klebeeffekte: einmal Minijob - immer Minijob.“ Die Jobs widersprächen der gesellschaftspolitischen Grundbotschaft, wonach heute jede Frau ihre Familie auch allein ernähren können müsste.

Zum Jahreswechsel hat die scharz-gelbe Bundesregierung, der Schröder angehört, eine Neuregelung in Kraft gesetzt, wonach Minijobber nun 450 statt bisher 400 Euro monatlich verdienen dürfen.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel empfängt Kurz - Differenzen? „Das ist so unter Nachbarn“
Eine enge Freundschaft zwischen Angela Merkel und Sebastian Kurz war es bisher nicht. Als Außenminister gehörte der Österreicher zu den Kritikern der deutschen …
Merkel empfängt Kurz - Differenzen? „Das ist so unter Nachbarn“
Leibarzt stellt Trump Top-Attest aus
Trump, nach eigener Aussage ein stabiles Genie, bekommt von seinem Leibarzt ein Superzeugnis ausgestellt. Körperlich und geistig sei alles in bester Ordnung. Nur etwas …
Leibarzt stellt Trump Top-Attest aus
SPD-Spitze wirbt für GroKo-Verhandlungen - Unterstützung aus Hamburg
Nach den Sondierungen könnten Gespräche über eine neue GroKo starten - wenn der Parteitag der SPD zustimmt. Die Sozialdemokraten hadern aber mit den …
SPD-Spitze wirbt für GroKo-Verhandlungen - Unterstützung aus Hamburg
Schulz wirbt weiter für GroKo - Hamburger SPD spricht Empfehlung aus
Fast vier Monate ist die Bundestagswahl her, und noch immer hängt die Regierungsbildung in der Schwebe. Die Union will erneut mit der SPD koalieren - doch was wollen die …
Schulz wirbt weiter für GroKo - Hamburger SPD spricht Empfehlung aus

Kommentare