1. Startseite
  2. Politik

Schröder, Schwesig & Co. - die SPD bietet ein Bild des Jammers

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Georg Anastasiadis

Kommentare

Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis
Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis. © Markus Scholz/dpa/Klaus Haag

Die SPD ist in Regierungsämtern so präsent, wie lange nicht. Doch das Bild, dass die Partei von Bundekanzler Olaf Scholz neuerdings abgibt, ist jämmerlich. Ein Kommentar von Georg Anastasiadis.

Gemessen an der Zahl ihrer Regierungsämter ist die SPD die runderneuerte deutsche „Staatspartei“. Sie stellt den Kanzler und nicht weniger als acht der 16 Ministerpräsident(inn)en, dazu etliche Bundesminister. Doch das Bild, das sie aktuell abgibt, ist kaum weniger jammervoll als das der in 16 Merkel-Regierungsjahren zerschlissenen Union. Da ist nicht nur ein erkennbar führungsunwilliger Kanzler Scholz. Die SPD leistet sich mit Ex-Kanzler Gerhard Schröder zudem einen bezahlten Agenten Putins, mit der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine weitere Handlangerin des Kremls und mit den Ministern Karl Lauterbach (Gesundheit) und Christine Lambrecht (Verteidigung) die mit Abstand schwächsten Ressortchefs im Bundeskabinett.

Putin-Kumpel Schröder darf in der Arbeiterpartei weiter seine Strippen ziehen

Für die Parteichefs Saskia Esken und Lars Klingbeil bestünde akuter Handlungsbedarf. Doch Putin-Kumpel Schröder darf in der Arbeiterpartei weiter völlig ungestört seine Strippen ziehen (noch immer bezahlen ihm die Steuerzahler sein aufwändiges Austragsstüberl), Schwesig so tun, als sei ihre Klima- und Umweltstiftung keine Tarnorganisation des Kreml zur Durchsetzung der Ostseepipeline, und ausgerechnet Lambrecht, die zur Verteidigungspolitik kam wie die Jungfrau zum Kind, soll Deutschlands Sicherheit im schlimmsten Krieg seit Generationen garantieren. Ganz zu schweigen vom Panik-Minister Lauterbach, der über das Scheitern seiner Impfpflicht so beleidigt ist, dass er den Deutschen schon jetzt ein neues Killervirus im Herbst vorhersagt. Frühlingserwachen mit der SPD.

Es ist einiges passiert, wenn ausgerechnet die Grünen-Minister Robert Habeck und Annalena Baerbock zu Hoffnungsträgern einer deutlichen Mehrheit der Bundesbürger geworden sind, und das übrigens verdientermaßen. Der altehrwürdigen Sozialdemokratie müsste das eigentlich zu denken geben.

Auch interessant

Kommentare