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Medienberichten zufolge soll der Junge türkischstämmigen Familienhintergrund haben.

Starb er im Bürgerkrieg?

Berichte: Schüler aus Hessen in Syrien getötet

Frankfurt/Main - Ein 16-jähriger Schüler aus Hessen soll im Bürgerkrieg in Syrien getötet worden sein. Seine Eltern sollen den Jungen von der Schule in Deutschland abgemeldet haben.

 Ein 16 Jahre alter Schüler aus Hessen soll im Bürgerkrieg in Syrien ums Leben gekommen sein. Es gebe deutliche Hinweise auf seinen Tod, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Donnerstag und bestätigte damit Medienberichte. Seine Eltern hätten ihn zudem von der Schule in Deutschland abgemeldet. Eine offizielle Bestätigung gab es aber vom Bundeskriminalamt und dem Auswärtigen Amt zunächst nicht. Der Jugendliche soll gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad gekämpft haben.

Möglicherweise sei auch ein mehr als 30 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet in Syrien ums Leben gekommen, sagte die Sprecherin. Dem Innenministerium in Wiesbaden zufolge gibt es Hinweise darauf, dass insgesamt drei Männer aus Hessen in Syrien ums Leben gekommen sind.

Der vermutlich getötete Jugendliche soll Berichten zufolge aus einer türkischstämmigen Familie kommen, Kontakte in die salafistische Szene gehabt haben und an einer Frankfurter Berufsschule angeworben worden sein. Der Junge soll demnach vor wenigen Tagen ums Leben gekommen sein, kurz nach seiner Ankunft in Syrien. Im Internet werde er von radikalen Islamisten als „Märtyrer“ gefeiert.

dpa

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