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Bundeskanzlerin Angela Merkel will in der Euro-Schuldenkrise keine Entwarnung geben.

Kanzlerin will noch keine Entwarnung geben

Schuldenkrise: Merkel "vorsichtig optimistisch"

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel will in der Euro-Schuldenkrise keine Entwarnung geben.

Der Sendung RTL-„Aktuell“ sagte sie am Montag: „Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren gezeigt, wir wollen das schaffen. Aber wir sind immer noch mitten im Prozess drin.“ Sie könne noch keine vollkommene Entwarnung geben, aber: „Ich bin vorsichtig optimistisch.“ Merkel äußerte sich am Rande der Friedensnobelpreis-Vergabe an die Europäische Union in Oslo.

Auf die Frage, ob das Schlimmste in der Euro-Schuldenkrise überstanden sei, sagte die Kanzlerin: „Ich glaube, dass die Internationale Gemeinschaft verstanden hat, dass der Euro von uns verteidigt wird. Ich glaube noch nicht, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit wieder gewonnen haben, da müssen die Reformen in vielen Ländern noch weitergehen.“ Sie fügte hinzu: „Ich glaube auch noch nicht, dass wir die Art von Zusammenarbeit gefunden haben in der Eurogruppe, die wir brauchen. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

dpa

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