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Schulz und Gabriel.

Brisantes Buch enthüllt

Schulz und Gabriel: Ihre Freundschaft zerbrach viel früher als immer gedacht

Das Ende der freundschaftlichen Beziehung zwischen Sigmar Gabriel und Martin Schulz zeichnete sich schon früher ab als gedacht. Gabriels Tocher spielt auch dabei eine Schlüsselrolle, enthüllt nun das Buch eines Spiegel-Journalisten.

Berlin - Nun scheint klar, wie und wann die Freundschaft zwischen den SPD-Größen Martin Schulz und Sigmar Gabriel zerbrochen sein soll. Wie Focus Online berichtet, ist  dieses brisante Detail dem neuen Buch „Die Schulz-Story“ von Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen zu entnehmen.

Demnach ereignete sich der Moment im August 2017, als Gabriel in einem Interview mit der Bild-Zeitung angab, bei der Bundestagswahl eher für seine eigene Tochter zu stimmen, als für Parteifreund Martin Schulz. Schulz habe daraufhin beschlossen, Gabriel den Posten des Außenministers im Falle eines SPD-Wahlsiegs nicht zuzugestehen. 

Lesen Sie auch: Schulz spricht über brisante Gabriel-SMS

Gabriels Tochter erneut Teil der Kontroverse

Damit ist Gabriels Tochter bereits zum zweiten Mal ein prominenter Faktor im Streit zwischen den beiden SPD-Männern. Im Februar hatte Gabriel seine Tochter medienwirksam zitiert. „Du musst nicht traurig sein, Papa, jetzt hast Du doch mehr Zeit mit uns. Das ist doch besser als mit dem Mann mit den Haaren im Gesicht“, zitierte Gabriel damals seine Tochter und erntete viel Kritik dafür.

Innenminister und CSU-Chef Horst Seehofer sagte in einer TV-Dokumentation: „Eine Tochter zu instrumentalisieren, in einer innerparteilichen Auseinandersetzung, ist inakzeptabel. Noch dazu mit der ihr in den Mund gelegten Äußerung. Aber überhaupt ein Kind einzubeziehen in die politische Auseinandersetzung - das ist völlig daneben. Ich glaube, das hat es auch so noch nie gegeben, dass irgendjemand in der Politik ein Kind in Anspruch nimmt, um einen Politiker herabzusetzen. Geht nicht.“

Gabriel hatte sich dafür bei Schulz bereits entschuldigt.

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