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Arnold Schwarzenegger wird als kalifornischer Gouverneur immer unbeliebter.

Schwarzenegger wird immer unbeliebter

Sacramento - Schlechte Noten für Arnold Schwarzenegger: Der Beliebtheitsgrad des kalifornischen Gouverneurs ist auf einen Tiefpunkt abgesunken.

Nur 28 Prozent der Kalifornier sind mit dem Republikaner zufrieden. Die am Donnerstag veröffentlichen Zahlen stammen aus einer Umfrage des unabhängigen Public Policy Institutes von Mitte Juli. Es ist die schlechteste Bewertung für den Inhaber des Gouverneursposten seit August 2003, als Schwarzenegger den damals unbeliebten Demokraten Gray Davis ablöste.

Der sinkende Beliebtheitsgrad des früheren Action-Stars wird unter anderem auf den maroden Haushalt des Westküstenstaates zurückgeführt. Nach wochenlangem Ringen mit dem Parlament hatte Schwarzenegger in dieser Woche ein Sparpaket mit drastischen Kürzungen vor allem bei bei den Sozialausgaben unterzeichnet. Schwarzeneggers Sprecher, Aaron McLear, verwies darauf, dass auch in anderen US-Staaten das Ansehen der Gouverneure wegen der angespannten Finanzlage gelitten habe.

Laut der “Los Angeles Times“ ist aber nur der Gouverneur von New York, David Paterson, auf das gleiche niedrige Niveau wie Schwarzenegger abgerutscht. Der gebürtige Österreicher “konzentriert sich weiterhin auf seine Aufgaben und die Verbesserung der Wirtschaftslage“, so McLear. Die Finanzmisere würde den kalifornischen Bürgern große Sorgen bereiten, sagte Mark Baldasarre, Vorsitzender des Public Policy Institutes. “Viele glauben, dass es schlecht um Kalifornien steht, und die Öffentlichkeit gibt dem Gouverneur und den Abgeordneten zumindest teilweise die Schuld daran, zu Recht oder zu Unrecht“.

dpa

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