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US-Präsident Donald Trump lässt nicht locker. In einem Tweet nimmt er am Dienstag erneut Schweden ins Visier.

Tweet des Präsidenten sorgt wieder für Unruhe

Schweden und der „Vorfall“: Trump legt noch einen drauf

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Washington/Stockholm - US-Präsident Donald Trump lässt nicht locker. Nachdem er am Freitag mit einer Aussage über einen angeblichen Vorfall in Schweden für große Verwirrung gesorgt hat, nimmt er Schweden jetzt erneut ins Visier.

Bei einem Auftritt bei in Melbourne bei Orlando im US-Bundesstaat Florida vernahmen die erstaunten Zuhörer am vergangenen Freitag, wie der US-Präsident pathetisch von einem „Vorfall“ in Schweden sprach. Es klang, als ob es einen Terrorakt in dem Land gegeben hätte. Das stellte sich jedoch umgehend als falsch heraus. Trump hinterließ irritierte Zuhörer in Florida - und in der ganzen Welt.

Im Nachgang rückte der Präsident tags darauf seine Aussage zurecht: Er habe seine Aussage bezüglich eines Beitrags zu ansteigender Kriminalität in Schweden gemacht. Das vermeintliche Horror-Szenario, das der mächtige Mann im Weißen Haus heraufbeschwor ging rund um die Welt, sorgt für Kopfschütteln und richtete sich seit Tagen mit dem Hashtag #lastnightinschweden gegen Trump selbst.            

Bei Twitter hat Trump in Richtung Stockholm - und in Richtung Medien - jetzt noch einen nachgelegt. Am Dienstag twitterte er: „Hört doch mal auf – die Lügenmedien versuchen zu sagen, dass die Masseneinwanderung nach Schweden ganz wunderbar klappt – tut sie nicht!“

Schwedische Regierung zeigt sich „überrascht“ von Trumps Äußerungen   

Der schwedische Regierungschef Stefan Löfven hat sich "überrascht" von den Äußerungen Donald Trumps über Flüchtlinge in Schweden gezeigt. "Wir müssen alle unsere Verantwortung dafür übernehmen, dass wir die Fakten korrekt verwenden und jede Information überprüfen, die wir verbreiten", sagte Lövfen am Montag.

Lautstarker Protest gegen Trump am "Not My President's Day"

Trump hatte in Melbourne eine Rede vor Anhängern gehalten. Darin stellte er zur Rechtfertigung seiner restriktiven Einwanderungspolitik einen Zusammenhang zwischen der Einwanderung und Terroranschlägen her. Dann sagte er: "Seht, was in Deutschland passiert, seht, was letzte Nacht in Schweden passiert ist. Schweden, wer hätte das gedacht? Schweden - sie haben ganz viele reingelassen, nun haben sie Probleme, wie sie es nie für möglich gehalten hätten."

Julian Spies

spoton-Video: So lustig reagiert das Netz auf Trumps Schweden-Äußerungen

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