+
Die Schweizer stimmen Sonntag darüber ab, ob die Rundfunkgebühren, erhoben durch die Billag AG, Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehempfangsgebühren, abgeschafft wird.

Am Sonntag

Schweizer stimmen über Abschaffung der Rundfunkabgabe ab

Die Schweizer stimmen am Sonntag über die mögliche Abschaffung der Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalten ab.

Bern - Die "No Billag"-Initiative - benannt nach dem Unternehmen Billag, das die Rundfunkgebühren einzieht - fordert die Abschaffung der Abgabe in Höhe von jährlich 451 Schweizer Franken, umgerechnet 392 Euro. Umfragen sagen ein Scheitern der Initiative voraus.

Als einzige Partei hat sich die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei (SVP) hinter "No Billag" gestellt. Sollte das "Ja"-Lager am Sonntag gewinnen, droht dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Aus: Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG wird zu 75 Prozent durch die Abgaben finanziert. Tausende Arbeitsplätze sind bei ihr in Gefahr.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Berichte: Kita-Gesetz soll diese Woche beschlossen werden
Berlin (dpa) - Die große Koalition will das "Gute-Kita-Gesetz" laut Medienberichten noch in dieser Woche durch das Parlament bringen. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland …
Berichte: Kita-Gesetz soll diese Woche beschlossen werden
Ermittlungen gegen fünf Polizisten wegen Volksverhetzung
Frankfurt/Main (dpa) - Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten, die in einem Gruppenchat rechtsextreme Inhalte ausgetauscht haben sollen. "Es läuft …
Ermittlungen gegen fünf Polizisten wegen Volksverhetzung
Nach Kampfabstimmung: Gibt es einen AKK-Effekt? Umfrage zeigt Trend an
Anngret Kramp-Karrenbauer ist neue CDU-Vorsitzende und Merkel-Nachfolgerin. Nun zeigt eine Umfrage einen Trend der Union an. Der News-Ticker nach dem CDU-Parteitag.
Nach Kampfabstimmung: Gibt es einen AKK-Effekt? Umfrage zeigt Trend an
Ukraine-Russland-Konflikt: Merkel mit klarer Forderung an Putin
Russland hält an dem Prozess gegen die inhaftierten ukrainischen Marinesoldaten fest. Angela Merkel hat sich nun vor einem deutsch-französischen Vermittlungsversuch mit …
Ukraine-Russland-Konflikt: Merkel mit klarer Forderung an Putin

Kommentare