Rettungskräfte und Spurensicherung der Polizei am Anschlagsort im Zentrum von Istanbul. Foto: Stringer
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Rettungskräfte und Spurensicherung der Polizei am Anschlagsort im Zentrum von Istanbul.
Polizei und Rettungskräfte am Anschlagort in der belebten Einkaufsstraße Istiklal im Zentrum von Istanbul. Foto: Deniz Toprak
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Polizei und Rettungskräfte am Anschlagort in der belebten Einkaufsstraße Istiklal im Zentrum von Istanbul.
Hubschrauber kreisen über dem Unglücksort, Rettungswagen rasten zur Detonationsstelle. Foto: Deniz Toprak
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Hubschrauber kreisen über dem Unglücksort, Rettungswagen rasten zur Detonationsstelle.
Der Anschlagsort wurde unmittelbar nach der Tat weiträumig abgesperrt. Foto: Tolga Bozoglu
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Der Anschlagsort wurde unmittelbar nach der Tat weiträumig abgesperrt.
Versorgung von Verwundeten: Nur leicht verletzt wurden diese beiden Passanten durch die Wucht der Detonation. Foto: Stringer
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Versorgung von Verwundeten: Nur leicht verletzt wurden diese beiden Passanten durch die Wucht der Detonation.
Menschen suchen nach der Detonation in Gebäuden Schutz.
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Menschen suchen nach der Detonation in Gebäuden Schutz.
An dieser Stelle sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft.
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An dieser Stelle sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft.
Die Polizei sperrte die Umgebung ab.
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Die Polizei sperrte die Umgebung ab.

Fünf Menschen tot

Fotos vom Anschlag in Istanbul

Istanbul - Die Türkei wird erneut von einem Anschlag erschüttert. Dieses Mal trifft es die Metropole Istanbul. Der Außenminister spricht von Terror.

Bei dem zweiten Selbstmordanschlag innerhalb einer Woche in der Türkei sind in der Metropole Istanbul fünf Menschen getötet worden. 36 Menschen seien verletzt worden, darunter zwölf ausländische Staatsbürger.

Sieben der Opfer seien schwer verletzt,teilte der türkische Gesundheitsminister Mehmet Müezzinoglu in Istanbul mit, ohne weitere Details zu nennen. Unter den Verletzten seien auch drei Israelis, berichtete die Nachrichtenseite Ynet news unter Berufung auf Kreise aus dem Außenministerium.

Zum Hintergrund des Anschlags machte Müezzinoglu keine Angaben. Es werde ermittelt. "Ich verurteilte die, die Menschen und damit die Menschheit töten", sagte er. In der Nähe des Explosionsortes befindet sich ein Einkaufszentrum und das Bezirksamt.

Das Auswärtige Amt riet deutschen Touristen in Istanbul, zunächst in ihren Hotels zu bleiben. Dort sollten sie sich über die Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Amts informiert halten, teilte das Ministerium am Samstag mit. Anweisungen der türkischen Sicherheitskräfte sei unbedingt Folge zu leisten. Das Auswärtige Amt in Berlin prüfe zudem mit Hochdruck, ob möglicherweise auch Deutsche betroffen sind.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte bei einem Besuch im Iran: "Der Terror hat sein hässliches Gesicht gezeigt."

Ein Video, das von einer Überwachungskamera vom Anschlagsort stammen soll, zeigt eine Explosion inmitten von einigen Passanten. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall. Hubschrauber kreisten am Samstag über dem Unglücksort, Rettungswagen rasten zur Detonationsstelle. Die Polizei sperrte die Einkaufsstraße Istiklal weiträumig ab, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete.

Am Donnerstag und Freitag waren das deutsche Generalkonsulat in Istanbul, die Botschaft in Ankara und weitere deutsche Einrichtungen wegen einer Terrorwarnung geschlossen worden. Das Konsulat in Istanbul hatte die Bundesbürger am Wochenende zu Achtsamkeit in der Stadt aufgerufen. Ebenso am Montag zum kurdischen Neujahrsfest Newroz.

Erst vergangenen Sonntag gab es einen Anschlag in der Hauptstadt Ankara mit 37 Toten, zu dem sich eine Splittergruppe der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK bekannte. Die Tat sei eine Vergeltung für die "Massaker in Kurdistan", hatte die Gruppe in ihrem Bekennerschreiben mitgeteilt und zugleich neue Anschläge angekündigt. Die türkische Armee geht seit Monaten in einer Militäroffensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK im Südosten der Türkei vor.

Die TAK ging 2004 aus der PKK hervor und verübte Anschläge in Städten. Die Gruppe hatte sich schon im Februar zu einem Anschlag auf einen Militärkonvoi mit 30 Toten in Ankara bekannt.

In der Türkei kommt es immer wieder zu Anschlägen. In Istanbul hatte im Januar ein Selbstmordattentäter zwölf deutsche Touristen mit in den Tod gerissen. Die Tat wurde der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zugerechnet.

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