Die Kampfhandlungen im Donbass sind so stark wie seit Wochen nicht mehr. Foto: Alexander Ermochenko
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Die Kampfhandlungen im Donbass sind so stark wie seit Wochen nicht mehr. Foto: Alexander Ermochenko
Die prorussischen Separatisten werfen den Regierungstruppen vor, mit Panzern und schwerer Artillerie zu schießen. Foto: Alexander Ermochenko
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Die prorussischen Separatisten werfen den Regierungstruppen vor, mit Panzern und schwerer Artillerie zu schießen. Foto: Alexander Ermochenko
Bei den seit April andauernden Kämpfen starben bisher mehr als 4700 Menschen. Foto: Sergey Dolzhenko
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Bei den seit April andauernden Kämpfen starben bisher mehr als 4700 Menschen. Foto: Sergey Dolzhenko
Präsident Petro Poroschenko (M), seine Frau Maryna und Regierungschef Arseni Jazenjuk nehmen an einer Trauerzeremonie in Kiew teil. Foto: Sergey Dolzhenko
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Präsident Petro Poroschenko (M), seine Frau Maryna und Regierungschef Arseni Jazenjuk nehmen an einer Trauerzeremonie in Kiew teil. Foto: Sergey Dolzhenko
Blick in die Ferne: Ein Soldat beim Abschied in Kiew. Foto: Sergey Dolzhenko
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Blick in die Ferne: Ein Soldat beim Abschied in Kiew. Foto: Sergey Dolzhenko
"Je suis Donbas": Solidarität auf dem Maidan. FOto: Sergey Dolzhenko
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"Je suis Donbas": Solidarität auf dem Maidan. FOto: Sergey Dolzhenko

Schwere Kämpfe am Flughafen im ukrainischen Konfliktgebiet

Kiew/Donezk (dpa) - Im Konfliktgebiet Ostukraine kämpfen Regierungstruppen und Separatisten erbittert um die Kontrolle über den strategisch wichtigen Flughafen Donezk. Das Militär beklagte mehrere Tote und Verletzte.

Am Rande einer Trauerzeremonie in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit Tausenden Menschen lobte Präsident Petro Poroschenko den Mut der Soldaten beim Kampf um den Airport. "Wir geben keinen Fußbreit vom ukrainischen Boden her", sagte der prowestliche Staatschef. Er kündigte auf dem Unabhängigkeitsplatz - dem Maidan - an, "die ukrainische Staatlichkeit im Donbass" wieder herzustellen.

Die prorussischen Separatisten warfen den Regierungstruppen vor, mit Panzern und schwerer Artillerie zu schießen. Mehrere Stadtteile von Donezk seien unter Beschuss, darunter auch Bereiche des Stadtzentrums, teilten die Aufständischen mit. Sie hatten am Samstag behauptet, den Flughafen unter ihre Kontrolle gebracht zu haben. Der ukrainische Militärsprecher Andrej Lyssenko wies dies zurück.

"Die Kräfte der Anti-Terror-Operation halten dieses strategisch wichtige Objekt unter ihrer Kontrolle", sagte Lyssenko Medien in Kiew zufolge. Er sprach von einer schwierigen Lage am Flughafen. Das ukrainische Verteidigungsministerium teilte mit, dass drei Soldaten bei den Kämpfen auf dem Flughafen getötet und mehr als 30 verletzt worden seien. Nach Darstellung der Separatisten starben auch mindestens zwei Zivilisten in der Kampfzone am Samstag.

Wohnviertel in den Regionen Donezk und Lugansk seien trotz einer Waffenruhe unter schwerem Dauerfeuer der Regierungstruppen, beklagte Separatistenführer Alexander Sachartschenko. Es handele sich um einen "Versuch Kiews, den Krieg wieder voll zu entfesseln", sagte er.

Nach Einschätzung von Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat sich die Lage im Donbass ungeachtet einer vereinbarten Waffenruhe deutlich verschlechtert. Am Freitag war ein Anlauf für neue Friedensgespräche der Ukraine-Kontaktgruppe in der weißrussischen Hauptstadt Minsk fehlgeschlagen. Ein neuer Termin stand zunächst nicht fest. Bei den seit April andauernden Kämpfen starben bisher mehr als 4700 Menschen. Hunderttausende sind auf der Flucht.

OSZE bei Twitter

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