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Israel antwortet auf Angriffe aus Gaza.

Reaktion aus Israel

„Schwerste Eskalation seit 2014“ - Israel antwortet auf Angriffe aus Gaza

Israel hat auf die Angriffe aus Gaza am Dienstag reagiert und militärische Ziele angegriffen. Armeesprecher Jonathan Conricus spricht von der „schwersten Eskalation“ seit 2014.

Tel Aviv - Die jüngste Eskalation der Gewalt an der Gaza-Grenze ist nach Angaben eines israelischen Militärsprechers die schwerste seit dem Gaza-Krieg vor vier Jahren. Es sei „eindeutig die größte Anzahl von Geschossen“, die seit Sommer 2014 aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden, sagte Armeesprecher Jonathan Conricus am Dienstag. Zugleich habe die israelische Armee den größten Gegenschlag in Gaza seit 2014 ausgeführt.

Es seien mehr als 30 militärische Ziele angegriffen worden, darunter ein neuer Angriffstunnel im Bereich des Warenübergangs Kerem Schalom an der Grenze zu Ägypten. Der Tunnel sei in U-Form verlaufen und habe vom Gazastreifen auf ägyptisches Gebiet und von dort nach Israel geführt. Es sei der zehnte Tunnel dieser Art, der seit Oktober zerstört worden sei. Der Gang sei zu Angriffszwecken und für Schmuggel bestimmt gewesen.

Armeesprecher: Israel hat kein Interesse an Eskalation

Conricus machte die militanten Palästinenserorganisationen Hamas und Islamischer Dschihad für die heftigen Angriffe auf Israel am Dienstag verantwortlich. Rund 25 Geschosse - Raketen und Mörsergranaten - seien von der Raketenabwehr Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden. Die israelische Bevölkerung im Grenzgebiet sei angewiesen worden, sich in 15 Sekunden Entfernung von Schutzräumen aufzuhalten.

Es liege jetzt in den Händen der Hamas, ob die Situation in den kommenden Tagen weiter eskalieren werde oder nicht. „Ruhe wird mit Ruhe beantwortet werden, Feindseligkeiten dagegen mit einer angemessenen Reaktion“, sagte der Armeesprecher. Israel habe kein Interesse an einer Eskalation. Die Hamas könne die militanten Organisationen im Gazastreifen kontrollieren. Bei den Angriffen auf Israel am Dienstag seien Granaten aus iranischer Produktion verwendet worden.

dpa

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