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Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD).

"Vollzugsproblem"

Schwesig will Kampf gegen Kinderpornos verstärken

Berlin - Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat mehr Personal bei den Sicherheitsbehörden zur Bekämpfung von Kinderpornografie gefordert.

„Ein noch so gutes Gesetz greift nicht, wenn es nicht angewendet wird“, sagte die SPD-Politikerin dem Berliner „Tagesspiegel“ (Mittwoch). Es gebe ein „Vollzugsproblem“ bei der Kriminalpolizei des Bundes und der Länder. Es sei aber „nicht akzeptabel, dass Fälle von Kinderpornografie liegen bleiben, weil nicht genügend Personal da ist“. Schwesig meinte: „Die Zahl der Fälle steigt drastisch an, darauf müssen wir reagieren.“

Das Bundeskabinett will am Mittwoch ein Gesetz beschließen, mit dem Opfer von Kindesmissbrauch, Kinderpornografie und Cybermobbing besser geschützt werden sollen.

dpa

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