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Manuela Schwesig.

Flüchtlingsgipfel sehr zufriedenstellend

Schwesig: "Keine Kinder erster und zweiter Klasse"

Berlin - Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat sich "sehr zufrieden" mit den Ergebnissen des Flüchtlingsgipfels im Kanzleramt gezeigt.

Sie sagte am Freitag im "Morgenmagazin" der ARD, am Vorabend seien Entscheidungen getroffen worden, die "für die Familien im Land" wichtig seien. Dabei warnte sie davor, Unterschiede zwischen Flüchtlingskindern und Familien, die längst in Deutschland lebten, zu machen.

Es müsse dafür gesorgt werden, dass es "für alle Kinder Geld" für Kitas gebe, sagte die Ministerin. "Es ist mir wichtig, dass wir keine Kinder erster und zweiter Klasse haben." Bei dem Gipfel war am Donnerstag unter anderem vereinbart worden, dass der Bund den Ländern das Geld zur Verfügung stellt, das eigentlich bis 2018 als Betreuungsgeld im Bundeshaushalt eingeplant war. Es sei "wichtig, dass Länder und Kommunen dieses Geld bekommen", um in die Kinderbetreuung zu investieren, sagte die Ministerin.

Extrazahlungen gibt es nach den Ergebnissen der Verhandlungen auch für unbegleitete Minderjährige und den Wohnungsbau. Die Betreuung solle künftig nicht nur für Unbegleitete bis 16, sondern bis 18 Jahre gelten, kündigte Schwesig an. Zudem werde es möglich sein, die spezifische Betreuung nicht nur in den Städten und Ballungszentren, in denen die Flüchtlinge ankommen, anzubieten, sondern in ganz Deutschland.

AFP

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