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Familienministerin Manuela Schwesig dringt auf einen schnellen Kompromiss bei der Unterhaltsvorschuss-Reform. 

Stockende Reform 

Schwesig zu Unterhaltsvorschuss: Schnell eine Lösung finden

Berlin - Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig dringt auf einen raschen Kompromiss bei der stockenden Reform des Unterhaltsvorschusses.

Die Verhandlungspartner müssten jetzt „schnellstmöglichst eine Lösung finden“, damit die Leistung so schnell wie möglich kommen könne, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch im Deutschlandfunk. Sie betonte: „Wir müssen uns auf diejenigen konzentrieren, die jeden Tag arbeiten gehen und trotzdem in Hartz IV sind. Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass ausgerechnet die Maßnahme so negativ geredet wird.“

Mit der Reform sollen Alleinerziehende mehr Geld vom Staat bekommen, wenn ehemalige Partner nicht zahlen oder nicht zahlen können. Insgesamt sollen von der Neuregelung des Unterhaltsvorschusses nach Angaben von Schwesig rund 100 000 Kinder profitieren, nach Sicht von Kritikern sind es deutlich weniger. Ursprünglich sollte die Reform schon zum Januar in Kraft treten.

Bisher können Alleinerziehende maximal sechs Jahre lang vom Staat Unterhaltsvorschuss erhalten, allerdings nur solange, bis das Kind 12 Jahre alt wird. Vorgesehen ist, die Begrenzung der Bezugsdauer abzuschaffen und die Altersgrenze auf 18 anzuheben.

dpa

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