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Schwimm-Olympiasieger Keller bekennt sich zu Angriffen auf US-Kapitol mit schuldig

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US-Schwimm-Olympiasieger Klete Keller
Ehemaliger Schwimm-Olympiasieger Klete Keller war bei Angriff auf US-Kapitol dabei © Armando Arorizo / IMAGO

Der amerikanische Schwimm-Olympiasieger Klete Keller hat sich im Zusammenhang mit dem Angriff auf das US-Kapitol am 6. Januar in mehreren Punkten schuldig bekannt.

Washington - Er gab zu, die Arbeit des Kongresses behindert zu haben, um die Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten zu verhindern, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Keller habe sich damals fast eine Stunde lang unrechtmäßig im US-Kapitol aufgehalten, obwohl er gewusst habe, dass er keine Erlaubnis hatte, sich in dem Gebäude aufzuhalten, hieß es weiter.

Der 39-jährige Keller habe vor einem Gericht in Washington am Mittwoch zugesagt, mit den Behörden bei den Untersuchungen der Vorfälle zusammenzuarbeiten. Keller habe zugegeben, im Kongress Polizeibeamte gefilmt und die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sowie Chuck Schumer, den Mehrheitsführer im Senat, beschimpft zu haben. Später habe er die Speicherkarte mit den Aufnahmen aus dem Kapitol vernichtet. Er habe auch die markante Jacke weggeworfen, die er im Kapitol getragen hatte. Keller gewann 2004 Olympia-Gold mit Michael Phelps, Ryan Lochte und Peter Vanderkaay in der 800-Meter-Freistil-Staffel und war auch 2008 Teil des Sieger-Teams, kam im Finale aber nicht zum Einsatz. Darüber hinaus holte er bei Olympischen Spielen noch eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. (dpa)

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