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Zwei Regenbogenflaggen wehen seit Donnerstag über dem Bundesfamilienministerium in Berlin. Ministerin Schwesig hisste die Fahnen der Lesben- und Schwulenbewegung erstmals auf dem Dach des Ministeriums als Zeichen von „Vielfalt und Toleranz“.

Erstmals in der Geschichte

Regenbogenflagge weht über Familienministerium

Berlin - Zwei Regenbogenflaggen wehen seit Donnerstag über dem Bundesfamilienministerium in Berlin. Ministerin Schwesig hisste die Fahnen der Lesben- und Schwulenbewegung erstmals auf dem Dach als Zeichen von „Vielfalt und Toleranz“.

Anlass waren der bevorstehende Christopher Street Day und die „prideweek“, eine Aktionswoche gegen Homophobie und Transphobie.

Die eigens vom Ministerium angeschafften 2 mal 3,25 Meter großen Flaggen wurden von der Ministerin zusammen mit zwei Vertretern der Lesben- und Schwulenbewegung hochgezogen. Mit dabei waren das Bundesvorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD), Tobias Zimmermann, sowie Michael Korok, der Vater in einer Regenbogenfamilie ist.

Schwesig sagte: „Eine tolerante und weltoffene Gesellschaft entsteht nicht per Gesetz. Sie entsteht durch das Miteinander von Menschen. Es ist eine Frage der Haltung einer Gesellschaft, die zu einem Klima der Offenheit führen muss.“

dpa

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