Macron spricht von „Angriff“ - mehrere Verletzte bei Explosion in Fußgängerzone von Lyon

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Pete Buttigieg, erster offen schwuler Präsidentschaftskandidat der USA.

US-Präsidentenwahl 2020

Schwuler Bürgermeister will Präsident werden - Donald Trumps Reaktion überrascht

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Pete Buttigieg, Bürgermeister aus Indiana, bewirbt sich für die Präsidentenwahl 2020 in den USA. Amtsinhaber Donald Trump reagierte anders, als man es von ihm erwartet hätte.

Update vom 17. Mai 2019: US-Präsident Donald Trump findet die Bewerbung des homosexuellen Bürgermeisters Pete Buttigieg um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten für die Wahl 2020 nach eigenen Worten "großartig". "Ich finde es großartig", sagte Trump in einem Interview des Senders Fox News, das am Sonntag ausgestrahlt werden soll und am Donnerstag in Auszügen veröffentlicht wurde.

Es sei zwar möglich, dass "einige Leute damit ein Problem haben werden", fügte Trump mit Blick auf Buttigiegs Homosexualität hinzu. "Ich habe damit überhaupt kein Problem. Ich finde es gut." Trumps Reaktion kann überraschen: Schon die Zusammensetzung von Trumps erstem Kabinett hatte bei Aktivisten der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und queeren (LGBTQ) Gemeinde entsetzt: Vize-Präsident Mike Pence gilt als offen homophob und als Befürworter der sogenannten Konversionstherapie - „er will sie alle hängen“, soll Trump einmal über Pences Haltung zu Homosexuellen gewitzelt haben

Die Organisation GLAAD wirft Trumps 106 Verbalattacken auf die LGBTQ-Community seit Amtsantritt vor. Im Februar startete Trumps Regierung allerdings auch einen Vorstoß zur Entkriminalisierung von Homosexualität in aller Welt. Und im Wahlkampf Ende 2016 posierte Trump auch schon mit Regenbogenfahne. Der US-Präsident bleibt in dieser Frage also immer für eine Überraschung gut.

Buttigieg, der seit sieben Jahren Bürgermeister seiner Heimatstadt South Bend im Bundesstaat Indiana ist, war vor einigen Wochen als Außenseiter in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten eingestiegen - mittlerweile ist seine Bekanntheit stark gestiegen. Der Absolvent der Eliteuniversität Harvard, der acht Sprachen spricht und mit seinem Mann Chasten verheiratet ist, wäre der erste offen homosexuelle Präsidentschaftskandidat einer der großen Parteien der USA.

Trump: New Yorks Bürgermeister de Blasio will US-Präsident beerben 

Update vom 16. Mai 2019: New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio will US-Präsident werden. Der Demokrat stieg am Donnerstag in das Rennen um die Kandidatur als demokratischer Präsidentschaftsbewerber ein, wie er per Videobotschaft verkündete. Das rund dreiminütige Video trägt den Titel „Arbeiter an erster Stelle“. De Blasio hat sich in New York unter anderem für kostenlose Kindergartenjahre stark gemacht und gilt politisch als links der Mitte. Er ist seit 2014 Bürgermeister der Millionenmetropole New York, inzwischen in der zweiten Amtszeit. Seine Beliebtheitswerte sind in Umfragen allerdings regelmäßig eher niedrig.

US-Präsident Donald Trump nahm die Ankündigung zum Anlass, den 58-Jährigen zu verspotten. De Blasio sei eine „Lachnummer“ und gelte als der schlechteste Bürgermeister der USA, schrieb Trump auf Twitter. New York hasse ihn.

Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber wächst mit de Blasios Kandidatur auf 23. Es ist das größte Kandidatenfeld in der Geschichte der Partei. Zu den Kandidaten gehören unter anderem der frühere US-Vizepräsident Joe Biden, die Senatorinnen Elizabeth Warren und Kamala Harris, der Bürgermeister Pete Buttigieg und der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 gegen Hillary Clinton antrat.

Das große Bewerberfeld könnte nach Meinung von Experten zur Gefahr für die Partei werden, falls es zu langen Auseinandersetzungen unter den vielen Kandidaten kommen sollte. Parteiinterne Gefechte zehren Ressourcen auf. Auch bei den Republikanern gab es 2016 ein großes Feld, was den Aufstieg des politischen Außenseiters Donald Trump mit begünstigte.

Auch interessant bei fr.de*: Brisant: Woher Trump das Geld für eine Mondlandung nehmen will

Update vom 26. April: US-Präsident Donald Trump hat sich spöttisch über das Alter seines möglichen Herausforderers bei der Wahl 2020, Ex-Vizepräsident Joe Biden, geäußert. „Ich bin ein junger dynamischer Mann“, sagte der 72 Jahre alte Trump am Freitag in Washington über sich selbst und schob hinterher, bei Biden sei er sich da nicht so sicher. „Ich würde nie sagen, dass jemand zu alt ist, aber sie lassen mich alle sehr jung aussehen - sowohl was das Alter und, ich finde, auch was die Energie betrifft.“ Trump schwärmte weiter über sich: „Ich fühle mich einfach wie ein junger Mann. Ich bin so jung. Ich kann nicht glauben, dass ich der Jüngste bin.“

US-Präsident Trump.

Trump will bei der Präsidentschaftswahl 2020 für eine weitere Amtszeit antreten. Bei den Demokraten gibt es inzwischen 20 Präsidentschaftsbewerber. Die prominentesten unter ihnen, die in Umfragen weit vorne liegen, sind Biden (76) und der unabhängige Senator Bernie Sanders (77).

Update vom 25. April: Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden will für die Demokraten bei der Präsidentschaftswahl 2020 antreten. Das kündigte der 76-Jährige am Donnerstag auf Twitter an. Mit ihm gibt es nun insgesamt 20 demokratische Präsidentschaftsbewerber. Dabei beginnen die parteiinternen Vorwahlen bei den Demokraten erst im kommenden Jahr. Biden gehört zu den bekanntesten Kandidaten seiner Partei: Von 2009 bis 2017 war er Stellvertreter des damaligen US-Präsidenten Barack Obama.

Monatelang war über eine Kandidatur Bidens spekuliert worden. Er selbst heizte die Spekulationen durch verschiedene Aussagen regelmäßig weiter an, ohne sich aber festzulegen. Biden steigt nun vergleichsweise spät in das interne Rennen seiner Partei ein.

19 weitere demokratische Anwärter gibt es bereits. Dazu gehören die Senatoren Elizabeth Warren, Kamala Harris, Cory Booker, Kirsten Gillibrand und Amy Klobuchar sowie der frühere Arbeitsminister Julian Castro, der Ex-Kongressabgeordnete Beto O'Rourke, der aufstrebende Bürgermeister aus Indiana, Pete Buttigieg, und der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen angetreten war und damals Hillary Clinton unterlag.

Trump wütet gegen Sanders und Biden - Meldung vom 17. April

Washington - Die US-Präsidentschaftswahl 2020 wirft ihre Schatten voraus und die Kandidaten bringen sich so langsam in Stellung. Auch für den amtierenden Präsidenten beginnt so langsam der Wahlkampf und Donald Trump holte nun schon einmal zum verbalen Schlag gegen zwei mögliche Gegenkandidaten aus.

Obwohl bei den Demokraten noch etliche Bewerber im Rennen um eine Präsidentschaftskandidatur sind, ist sich Trump ziemlich sicher, wem er auf den Stimmzetteln am Ende entgegentreten muss und findet gleich Beinamen für diese: „Ich glaube, es wird der verrückte Bernie Sanders gegen den verschlafenen Joe Biden sein, die als die beiden Finalisten gegen die vielleicht beste Wirtschaft in der Geschichte unseres Landes (und viele andere großartige Dinge) antreten werden!“, twitterte Trump am Mittwoch. Er freue sich darauf gegen wen auch immer anzutreten, so Trump weiter. Am Ende schließt er mit den markigen Worten: „Möge Gott ihren Seelen beistehen“.

US-Wahl 2020: Etliche Demokraten wollen gegen Donald Trump antreten

Vor allem bei den Demokraten ist allerdings alles andere als sicher, dass Joe Biden für sie ins Rennen um die Präsidentschaft gehen wird. Bei der Oppositions-Partei haben schon jetzt 18 Anwärter ihren Hut in den Ring geworfen. Darunter die Senatorinnen Elizabeth Warren, Kamala Harris und Amy Klobuchar sowie derEx-Kongressabgeordnete Beto O'Rourke, der im vergangenen Jahr im Rennen um einen Senatssitz viel Schlagzeilen gemacht hatte. Eine Kandidatur von Ex-Vizepräsident Joe Biden gilt zwar als wahrscheinlich, ist aber noch nicht bestätigt.

Sanders greift Trump indirekt an

Auch der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen antrat und damals Hillary Clinton unterlag, will einen neuen Versuch starten. Er sorgte in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen, weil der Senator freiwillig seine Steuererklärungen veröffentlicht hatte. Dabei war herausgekommen, dass Sanders durch ein Best-Seller-Buch zum Millionär geworden war. Damit griff Sanders indirekt auch Donald Trump an, da es in den USA durchaus gängig ist, dass Politiker ihre Finanzen offenlegen. Trump hatte dies bis jetzt verweigert, trotz zahlreicher Aufforderungen.

Donald Trump schoss mit markigen Worten gegen mögliche Gegenkandidaten im US-Wahlkampf.

US-Wahl 2020: Republikaner Weld will parteiintern gegen Trump antreten

Doch auch bei Trumps Republikanern hat der Präsident kein komplett freies Feld. Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaats Massachusetts, Bill Weld, hatte angekündigt Präsident Donald Trump die Kandidatur der Republikaner bei der Wahl 2020 streitig machen zu wollen. Der 73-Jährige ist der erste Republikaner, der Trump herausfordert. Weld sagte am Montag, es wäre eine „politische Tragödie“, wenn Trump 2020 wiedergewählt und weitere vier Jahre im Amt bleiben würde. „Ich hätte Angst um die Republik.“ Welds Chancen dürften allerdings schlecht stehen: Nach Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Gallup genießt Trump unter Anhängern der Republikaner seit Monaten Zustimmungswerte um die 90 Prozent.

Die 59. Präsidentschaftswahl in den USA ist für den 3. November 2020 geplant. 

rjs/dpa

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