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Der US-Senat muss der Ernennung von Eric Fanning zum US-Heeresminister noch zustimmen.

Revolution im Pentagon

Schwuler soll US-Heeresminister werden

Washington - Bis 2010 durften Angehörige der US-Armee sich nicht zu ihrer Homosexualität bekennen. Jetzt hat Barack Obama ein deutliches Zeichen dafür gesetzt, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind.

Der US-Präsident hat erstmals einen bekennenden Homosexuellen zum Sekretär der Landstreitkräfte ernannt. Sollte der US-Senat die Ernennung von Eric Fanning bestätigen, wäre er der erste offen Schwule auf dem Posten. Fanning bringe "viele Jahre erwiesener Erfahrung und außergewöhnlicher Führungsstärke" mit, erklärte Obama am Freitag in Washington.

Der Sekretär der Landstreitkräfte ist der zivile Chef der Bodentruppen und führt diese gemeinsam mit dem Stabschef der Landstreitkräfte. Fanning hat in den vergangenen 25 Jahren eine Reihe von Posten im Kongress und im Pentagon ausgeübt, unter anderem war er Assistent und Stabschef von US-Verteidigungsminister Ashton Carter.

Fanning, der einen Abschluss des renommierten Dartmouth College hat, war seit Juni bereits geschäftsführender Untersekretär der Landstreitkräfte. Zuvor diente er als Untersekretär und geschäftsführender Sekretär der US-Luftwaffe. Im Vorstand des Gay & Lesbian Victory Fund engagierte er sich dafür, dass mehr offen Homo- und Transsexuelle in Regierungsämtern arbeiten.

Verteidigungsminister Carter begrüßte Fannings Ernennung. "Ich weiß, dass er die Armee stärken, auf ihren besten Traditionen aufbauen und unsere Bodentruppen vorbereiten wird, einer neuen Generation von Herausforderungen zu begegnen", erklärte Carter.

Unter Obama war Ende 2010 in der US-Armee die sogenannte "Don't ask, don't tell"-Regel abgeschafft worden, die es homosexuellen Armeeangehörigen verbot, sich offen zu ihrer sexuellen Orientierung zu bekennen.

afp

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