Am Samstag

Sechs Teilnehmer einer Neonazi-Demo in Dresden verprügelt

Vermutlich Linksextreme haben in Dresden sechs Neonazis überfallen und verprügelt. Zwei Männer wurden so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten.

Dresden - Vermutlich Linksextreme haben am Samstag in Dresden sechs Neonazis überfallen und verprügelt. Zwei Männer im Alter von 27 und 35 Jahren wurden so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach waren die beiden zusammen mit vier weiteren Besuchern einer Neonazi-Kundgebung auf dem Rückweg zu ihren Autos, als sie von etwa 15 Vermummten angegriffen wurden. Erst als sich ein Auto genähert habe, seien die Angreifer geflohen. Das Dezernat Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen des Vorfalls wurden gebeten, sich zu melden.

An dem Aufmarsch der Rechten im Vorfeld des 13. Februar hatten sich nach Polizeiangaben etwa 500 Menschen beteiligt. Seit Jahren missbrauchen Rechtsextreme das Gedenken an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg für ihre Propaganda.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brüssel verklagt Ungarn wegen Asylpolitik
Ungarn und die EU-Kommission liegen seit Jahren im Streit über die europäische Migrationspolitik. Trotz mehrfacher Kritik aus Brüssel lenkt Budapest nicht ein. Nun geht …
Brüssel verklagt Ungarn wegen Asylpolitik
Punktsieg Puigdemonts: Spanien verzichtet auf Auslieferung
Spanien will Puidgemont nun doch nicht haben. Die Justiz in Madrid verzichtet auf die Auslieferung des katalanischen Separatistenchefs. Die Sache ist für Deutschland …
Punktsieg Puigdemonts: Spanien verzichtet auf Auslieferung
Merkel löst Wahlkampf-Versprechen ein - und geht aufs Land
Kuhstall auf dem Land statt weltpolitisches Parkett. Kanzlerin Merkel löst bei Bürgern Versprechen aus dem Wahlkampf ein - und versucht, die nervenzehrenden Streitereien …
Merkel löst Wahlkampf-Versprechen ein - und geht aufs Land
Israel verabschiedet umstrittenes "Nationalitätsgesetz"
Die Kontroverse um das israelische "Nationalitätsgesetz" tobt schon seit Jahren. Jetzt wird eine abgeschwächte Version verabschiedet. Die arabische Minderheit spricht …
Israel verabschiedet umstrittenes "Nationalitätsgesetz"

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.