+
CSU-intern gibt es kaum Zweifel, dass Seehofer weitermachen will.

Bleibt er Parteichef?

Seehofer dementiert vorzeitige Kandidatur-Ankündigung

München - Bereits vor Wochen soll er in einer internen Spitzenrunde eine neuerliche Spitzenkandidatur angekündigt haben, war zu lesen. Doch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagt: Stimmt nicht.

Die "Passauer Neue Presse" hatte berichtet, Seehofer habe in einer vertraulichen Runde mit ehemaligen CSU-Parteivorsitzenden und -Ministerpräsidenten zugesichert, noch einmal anzutreten, sollte es keine gesundheitlichen Bedenken geben. Dies wies Seehofer auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur in München als unzutreffend zurück.

Tatsächlich hatte Seehofer zuletzt mehrfach erklärt, er werde seine Entscheidung, ob er über 2018 hinaus Parteichef und Ministerpräsident bleiben will, am kommenden Montag (24. April) bekanntgeben - nach einer Reihe abschließender Gespräche und einem großen Gesundheitscheck. 

CSU-intern gibt es jedoch kaum noch Zweifel, dass er weitermachen will. Viele aktive und ehemalige CSU-Spitzenpolitiker hatten sich zuletzt - auch öffentlich - dafür ausgesprochen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Machtkampf in der CSU eskaliert
Mitten in der Schlussphase der Jamaika-Sondierungen erreicht der Machtkampf um Horst Seehofers Erbe in Bayern einen neuen Höhepunkt. Die Spaltung der Partei wird …
Machtkampf in der CSU eskaliert
Jamaika-Gespräche bis Sonntag ausgesetzt - Seehofer rechnet mit Verlängerung
Die Jamaika-Sondierungsgespräche gehen am Samstag in eine weitere Runde. Einzelgespräche sollen helfen, um bis Sonntag fertig zu werden. Im News-Ticker bekommen Sie alle …
Jamaika-Gespräche bis Sonntag ausgesetzt - Seehofer rechnet mit Verlängerung
Jamaika-Sondierer machen Fortschritte - hoher Einigungsdruck
Auch am Samstag finden die Parteien bei den Jamaika-Sondierungen nicht abschließend zueinander. Dennoch bleiben die meisten Beteiligten optimistisch.
Jamaika-Sondierer machen Fortschritte - hoher Einigungsdruck
Trump giftet gegen Clinton: „Größte Verliererin aller Zeiten“
Donald Trump hat via Twitter eine Breitseite auf Hillary Clinton gefeuert. Damit reagiert er auf ein Interview seiner Konkurrentin bei der US-Präsidentschaftswahl.
Trump giftet gegen Clinton: „Größte Verliererin aller Zeiten“

Kommentare