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Flüchtlinge in Bayern sollen nach dem Willen von Horst Seehofer in Zukunft  in leerstehenden Kasernen untergebracht werden.

Forderung an von der Leyen

Seehofer: Flüchtlinge in leerstehende Kasernen

München - Die steigende Zahl von Flüchtlingen in Bayern lässt Horst Seehofer pragmatische Maßnahmen fordern. Die Menschen sollen in leerstehenden Kasernen untergebracht werden.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufgefordert, leerstehende Kasernen rasch zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Anders sei der anhaltende Flüchtlingsstrom kaum zu bewältigen: „Die Suche nach Liegenschaften ist nicht einfach. Natürlich würden uns Kasernen enorm weiterhelfen“, sagte der CSU-Chef der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag).

Bayern hat große Probleme, die rasant steigende Zahl von Asylbewerbern zu bewältigen - der Freistaat rechnet für dieses Jahr mit 33 000 Neuankömmlingen. Die beiden Erstaufnahmeeinrichtungen in München und Zirndorf sind hoffnungslos überfüllt, das Bayerische Rote Kreuz hatte die Zustände als „humanitäre Katastrophe“ bezeichnet.

Seehofer sagte, er wolle einen Runden Tisch unter seiner Leitung mit Kommunalpolitikern, Kirchenvertretern, Flüchtlings- und Wohlfahrtsorganisationen ins Leben rufen. Ein Kabinettsausschuss mit Innenminister Joachim Herrmann, Sozialministerin Emilia Müller, Finanzministerminister Markus Söder und Staatskanzleichef Marcel Huber werde dem Ministerrat fortan auf jeder Sitzung über die aktuelle Lage berichten.

dpa

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