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CSU-Chef Horst Seehofer möchte keine weiteren parteiinternen Debatte über die neuerliche Kanzlerkandidatur von CDU-Chefin Angela Merkel dulden.

Partei „steht hinter der Kanzlerin“

Seehofer fordert Ende der CSU-Debatte über Merkel

München - CSU-Chef Horst Seehofer fordert ein Ende der parteiinternen Debatte über die neuerliche Kanzlerkandidatur von CDU-Chefin Angela Merkel. Ob es gelingt, die Kritiker zu beruhigen, scheint indes zweifelhaft. 

„Wir gehen mit Angela Merkel in die Wahl, und wir werden die Wahl beginnen“, sagte Seehofer am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. Die CSU stehe hinter der Kanzlerin, diese Entscheidung sei gefallen und gut begründet, betonte er.

Eine aktuelle Umfrage hatte allerdings gezeigt, dass die CSU-Anhänger weiter tief gespalten sind, was die Unterstützung von Merkels neuer Kandidatur angeht: 59 Prozent sind dafür, aber 39 Prozent dagegen.

Seehofer räumte ein, dass es „zwei Gruppen“ in der CSU gebe. „Wir müssen beide Gruppen ernstnehmen und beide zusammenführen.“ Das sei jetzt die Aufgabe der Parteispitze und auch jedes einzelnen Abgeordneten. „Abgeordnete sollen nach den gefallenen Entscheidungen jetzt nach vorne schauen und die Mutmacher sein“, verlangte er. „Mit einer Eigentherapie ist man noch nie Wahlsieger gewesen.“

dpa

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