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Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ( CSU) besichtigt am Dienstag im Deggendorfer Ortsteil Fischerdorf Hochwasser-Schäden.

Regierung zieht positive Zwischenbilanz

Seehofer: Hochwasser-Hilfen kommen an

München - Zwei Monate nach dem verheerenden Hochwasser in vielen Teilen Bayerns hat die Staatsregierung eine positive Zwischenbilanz gezogen, was die finanzielle Bewältigung der Schäden angeht.

„Die beschlossenen Sofort- und Aufbauhilfen tragen wirksam zum Wiederaufbau bei. Die vom Staat zur Verfügung gestellten Hilfen kommen an“, betonten Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) am Mittwoch nach der Kabinettssitzung in München. „Viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren und standen auf einmal mit leeren Händen da. Einigen hat die Flut buchstäblich die Existenzgrundlage weggerissen.“ Mit den beschlossenen Soforthilfen habe die Staatsregierung die erste materielle Not schnell und unbürokratisch lindern können.

Hochwasser: Die Bilder unserer Leser

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An der Sitzung nahmen auch Vertreter aus besonders vom Hochwasser betroffenen Gebieten teil: die Landräte von Deggendorf und Passau, Christian Bernreiter und Franz Meyer, sowie die Stadtoberhäupter von Passau und von Rosenheim, Jürgen Dupper und Gabriele Bauer.

Finanzminister Markus Söder (CSU) bezifferte den Gesamtschaden, den das Hochwasser in Bayern angerichtet hat, nach jüngsten Schätzungen auf rund 1,3 Milliarden Euro. Allein in Niederbayern belaufe sich die Schadenssumme auf rund 510 Millionen Euro.

Söder berichtete zudem, dass der Freistaat trotz hoher Zahlungen in den bundesweiten Fluthilfefonds am Ende nicht schlechter dastehen werde - das sei nach der Flut 2002 der Fall gewesen. Es bleibe auch genügend Geld, um Hochwasserschutzmaßnahmen zu finanzieren.

dpa

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