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Horst Seehofer besucht Slowenien (Archivbild). 

„Weiter intensivieren“

Darum hofft Seehofer auf noch engere Zusammenarbeit mit Slowenien 

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hofft auf eine weiter wachsende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen aus dem Freistaat und aus Slowenien.

München/Ljubljana - „In den letzten zehn Jahren ist das Handelsvolumen von Jahr zu Jahr angestiegen, im letzten Jahr sogar um mehr als 10 Prozent. Darauf wollen wir aufbauen und die Zusammenarbeit weiter intensivieren“, sagte Seehofer vor seinem Besuch in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana am Donnerstag.

Der CSU-Chef reist erstmals in seiner Amtszeit zu politischen Gesprächen nach Slowenien. In Ljubljana will er sich am Mittag mit Staatspräsident Borut Pahor, Außenminister Karl Erjavec und weiteren slowenischen Regierungsmitgliedern zu politischen Gesprächen treffen.

Bilaterale Beziehungen im Fokus

Im Fokus des knapp achtstündigen Kurzbesuchs stehen dabei die bilateralen Beziehungen der beiden Länder - zur Sprache kommen soll aber auch der Schutz der europäischen Außengrenzen. Am Nachmittag (13.05 Uhr) wollen Pahor und Seehofer bei einer Pressekonferenz über ihr Gespräch berichten.

Darüber hinaus will Seehofer gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Ljubljana, Zoran Jankovic?, einen Bummel durch die Altstadt machen und an einer Sitzung zum Thema „Wirtschaft 4.0 in Bayern und Slowenien“ teilnehmen. Die Beziehungen zwischen Bayern und Slowenien seien traditionell sehr eng und reichten auf Regierungsebene bis in die 1970er Jahre zurück, hieß es. Slowenien ist ein wichtiger Handelspartner des Freistaats.

dpa

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