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Kerstin Schreyer wird Integrationsbeauftragte.

Neumeyers Nachfolgerin

Seehofer macht Schreyer zur neuen Integrationsbeauftragten

München - Die CSU-Landtagsabgeordnete Kerstin Schreyer (45) wird ab März 2017 neue Integrationsbeauftragte der Staatsregierung. Diese Entscheidung gab Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Dienstag im Kabinett bekannt.

Sie tritt die Nachfolge von Martin Neumeyer an, der seit Anfang November neuer Landrat von Kelheim ist.

„Mit Kerstin Schreyer wird die bayerische Integrationspolitik eine gute Beraterin und Vermittlerin bekommen“, sagte Seehofer nach Angaben der Staatskanzlei. „Sie wird auch für die bei uns lebenden Migrantinnen und Migranten eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin sein.“

Über den scheidenden Integrationsbeauftragten Neumeyer sagte Seehofer, dieser habe sich weit über das erwartbare Maß hinaus um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern verdient gemacht. „Mit kreativen Ideen und manchmal auch unkonventionellen Aktionen hat er dem Amt des Integrationsbeauftragten seinen Stempel aufgedrückt und dabei stets die Menschen mit allen ihren Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt.“

Schreyer hat an der katholischen Stiftungsfachhochschule für Sozialwesen studiert. Sie habe sich durch ihre berufliche Tätigkeit in der Jugendhilfe, der Erwachsenenpsychiatrie und Erwachsenenbildung hervorragende soziale Fachkenntnisse und Praxiserfahrung erworben, hieß es von der Staatskanzlei. Im Landtag sitzt sie seit 2008.

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