+
Markus Söder (re.) bleibt im Schatten von Horst Seehofer. 

Das sagt Markus Söder

Seehofer macht weiter - Politiker reagieren gemischt

München - Die Reaktionen auf die neuerliche Kandidatur von Horst Seehofer als CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident gehen weit auseinander.

CSU-Politiker sprechen von einem „erfolgreichen Pferd“, das man nicht wechseln solle. Führende Politiker anderer Parteien sehen das naturgemäß anders. Einige Reaktionen im Überblick.

Markus Söder (CSU, bayerischer Finanzminister): „Ich finde es gut, dass wir jetzt dann Klarheit haben. Ich denke, es ist wichtig für die CSU, dass wir die zwei schwierigen Wahlgänge sehr geschlossen angehen.“

Manfred Weber (CSU-Vize und Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament): „Ich finde es gut, dass er weitermacht. Ich bin überzeugt, dass die Basis und die Bevölkerung das auch so sieht.“

Thomas Kreuzer (Chef der CSU-Landtagsfraktion): „Man soll kein erfolgreiches Pferd wechseln, wenn es nicht sein muss.“

Peter Tauber (CDU-Generalsekretär): „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und einen erfolgreichen Wahlkampf.“

Katarina Barley (SPD-Generalsekretärin): „Die CSU bleibt der Stachel im Fleisch von Frau Merkel.“

Christian Lindner (FDP-Bundesvorsitzender): „Für die Union insgesamt bestätigt sich, dass ihr eine Erneuerung sehr schwer fällt. Nicht nur in politischen Sachfragen, sondern auch personell.“

Claudia Roth (Grüne, Bundestagsvizepräsidentin): „Der Nachfolger von Horst Seehofer heißt Horst Seehofer. Auch wenn das wenig überraschend kommt, so ist es trotzdem eine schlechte Nachricht für Bayern: Horst Seehofer steht für Spaltung unserer Gesellschaft, für Abschottung nach außen und gegen Integration im Innern.“

Einen News-Ticker mit Live-Stream von der Pressekonferenz von Horst Seehofer finden Sie bei Merkur.de. 

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Weltweit Millionen junge Arbeitslose
Genf (dpa) - Weltweit sind nach einer neuen UN-Analyse 70,9 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 13,1 Prozent, …
Weltweit Millionen junge Arbeitslose
Kommentar: Ende mit Schrecken
Nach dem Erdbeben der Sonntagnacht steht Berlin unter Schock. Das System Merkel wankt.Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis.
Kommentar: Ende mit Schrecken
CDU Niedersachsen stimmt Koalitionsvertrag mit SPD zu
Auch die CDU hat dem Vertrag zur Bildung der großen Koalition in Niedersachsen zugestimmt. Sie plant nach einer selbstkritischen Wahlkampfanalyse die Neuaufstellung. Nun …
CDU Niedersachsen stimmt Koalitionsvertrag mit SPD zu
Mehrheit ist für Neuwahlen, Umfrageschelte für FDP
Knapp die Hälfte der Bundesbürger befürwortet nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen Neuwahlen. Die FDP erntet für das Verlassen der Sondierungen Kritik.
Mehrheit ist für Neuwahlen, Umfrageschelte für FDP

Kommentare