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Bei der Vorstellung des CSU-Bayernplans hat Parteivorsitzender Horst Seehofer die Kanzlerin gelobt.

CSU-Chef ist voll des Lobs

Seehofer: Nur Kanzlerin Merkel kann freie Welt zusammenhalten

„Sie ist ungeheuer führungsstark.“ Mit diesen Worten lobte CSU-Chef Horst Seehofer die Kanzlerin bei der Vorstellung des Bayernplans. Seine früheren Drohungen wiederholte er nicht.

München - Bei der Vorstellung des CSU-„Bayernplans“ für die Bundestagswahl mit der von Angela Merkel abgelehnten Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge hat CSU-Chef Horst Seehofer die Kanzlerin als unverzichtbar gelobt. „Dies ist die Stunde der Gemeinschaft: Bei allen Diskussionen, die wir gegebenenfalls führen, gibt es nur eine Persönlichkeit, die die freie Welt zusammenhält“, sagte Seehofer am Sonntag bei einem CSU-Bürgerfest in München. Merkel sei ein Stabilitätsanker und eine Autorität, „und sie ist - das darf ich aus eigener Erfahrung sagen - ungeheuer führungsstark. Meistens lasse ich mir nur was von mir selbst sagen, aber bei Angela Merkel mache ich eine Ausnahme.“

Nach 2013 ist es das zweite Mal, dass die CSU alle Punkte, die sie nicht im gemeinsamen Wahlprogramm mit der CDU unterbringen kann, in einem sogenannten Bayernplan festhält. Im Kern unterscheiden sich die Forderungen in drei Punkten: Die CSU will eine Obergrenze für Flüchtlinge, bundesweite Volksentscheide und die Ausweitung der Mütterrente. Die CDU lehnt diese drei Forderungen jedoch ab. Merkel und Seehofer wollen erst nach der Bundestagswahl darüber verhandeln.

Ohne Begrenzung ist Integration nicht zu schaffen“, sagte Seehofer. Er verzichtete jedoch anders als in der Vergangenheit auf eine erneute Drohung an Merkel, dass die CSU die Obergrenze zur Bedingung für eine Koalitionsbeteiligung machen werde.

dpa

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