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Horst Seehofer.

Nach internen Querelen

Seehofer rügt CSU-Fraktion: „Macht man nicht“

München - Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat kritisiert, dass ihn CSU-Abgeordnete während seiner Abwesenheit angegriffen haben.

So etwas „macht man nicht“, sagte Seehofer am Mittwoch nach Teilnehmerangaben in einer Fraktionssitzung im Landtag in München.

In der Fraktionssitzung vergangene Woche hatten einige Abgeordnete kritisiert, dass Seehofer die Diskussion über seine Nachfolge mit einem Zeitungsinterview ohne Not neu angestoßen habe. Darin hatte Seehofer angedeutet, 2017 eines seiner Ämter abzugeben: Er könne für die CSU „nicht ewig den Libero machen“, in München und in Berlin.

Seehofer hat am Mittwoch den Kompromiss zu den Bund-Länder-Finanzen und der vom Bund angestrebten „Infrastrukturgesellschaft“ für das Fernstraßennetz verteidigt. „Ich habe da ein ganz, ganz sauberes Gewissen, was ich in dieser Nacht verhandelt habe - und stehe dazu“, sagte er am Mittwoch in einer Landtagsdebatte - in einer seiner seltenen, spontanen Wortmeldungen. Vor allem die Freien Wähler kritisieren dagegen, dass der Freistaat Kompetenzen abgebe; schließlich waren bisher die Länder fürs Planen, Bauen und den Erhalt der Fernstraßen zuständig. Seehofer hatte allerdings schon wiederholt darauf verwiesen, dass es sich nun einmal um einen Kompromiss handle, und dieser Punkt sei eben ein großes Anliegen des Bundes gewesen.

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