+
Ministerpräsident nur noch bis 2018: Bayerns Regierungschef Horst Seehofer will nicht erneut kandidieren. Foto: Frank Leonhardt

Seehofer will auch den CSU-Vorsitz abgeben

Kreuth (dpa) - CSU-Chef Horst Seehofer hat klargestellt, dass er seinen Abtritt als bayerischer Ministerpräsident 2018 auch mit der Aufgabe des Parteivorsitzes verbindet. "Ich trenne da nicht zwischen beiden Funktionen, damit da nicht wieder ein neues Gerücht aufkommt."

Das sagte Seehofer vor Beginn der Jahresauftaktklausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im bayerischen Wildbad Kreuth. Er ließ aber offen, wann genau er den Parteivorsitz abgeben will: "Warten Sie es halt ab." 2015 wolle er noch einmal für den Vorsitz kandidieren. Die nächsten regulären Vorstandswahlen sind dann 2017 und 2019.

Seehofer sagte, er sehe keinen Neuigkeitswert in seinem Interview mit der "Welt" (Mittwoch), in dem er seinen Abtritt als Regierungschef 2018 bekräftigte: "Ich habe das unzählige Male gesagt." Allerdings hatte er im vorigen Oktober nicht ausgeschlossen, erneut anzutreten.

Tagungsort der CSU-Landesgruppe

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

G20 warnen vor wirtschaftlichen Risiken des Handelskonflikts - Scholz sieht auch Chance
Angesichts des Handelskonflikts zwischen den USA, China und der EU haben die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer vor Gefahren für die Weltwirtschaft gewarnt. Olaf …
G20 warnen vor wirtschaftlichen Risiken des Handelskonflikts - Scholz sieht auch Chance
Verwirrende Aussage: Trump verwechselt seinen Großvater mit seinem Vater
In einem Fernsehinterview macht US-Präsident Donald Trump verwundernde Angaben zur Herkunft seiner Eltern. Kommt sein Vater etwa aus Deutschland?
Verwirrende Aussage: Trump verwechselt seinen Großvater mit seinem Vater
Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück - Rassismus-Vorwürfe gegen DFB-Spitze
Mesut Özil tritt aus der deutschen Nationalmannschaft zurück. Der Weltmeister zieht damit die Konsequenzen aus der Affäre um die Fotos mit dem türkischen Präsidenten …
Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück - Rassismus-Vorwürfe gegen DFB-Spitze
Neuer Brexit-Minister stellt Schlussrechnung infrage
Die Uhr tickt, aber die Verhandlungen zwischen London und Brüssel verlaufen weiter sehr zäh. Der neue Brexit-Minister Dominic Raab legt jetzt nochmals in Sachen …
Neuer Brexit-Minister stellt Schlussrechnung infrage

Kommentare