+
Suche nach dem CSU-Spitzenkandidaten: Sollte Seehofer keinen geeigneten Interessenten finden, könnte auch sein Name ganz oben stehen. Foto: Christina Sabrowsky

Personaldebatte

Seehofer: Suche des CSU-Spitzenkandidaten dauert bis Mai

München (dpa) - Die endlos erscheinenden Personaldebatten in der CSU werden nach Aussage von Parteichef Horst Seehofer erst in etwa fünf Monaten abgeschlossen. "Wir führen die Gespräche über unsere Mannschaftsaufstellung für die Bundestagswahl im neuen Jahr, wir schließen das im Mai ab".

Das sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München. Derzeit sei es noch viel zu früh dafür. "Wir haben drei Landtagswahlen vor uns bis Mai, die werden die politische Stimmung in Deutschland bestimmen. Und dann gibt es eine ganz neue Phase, mit der Bundestagswahl."

Am 6. Mai will die CSU dem Vernehmen nach ihre Liste für die Bundestagswahl 2017 aufstellen. Offen ist jedoch, wer die Spitzenkandidatur übernimmt. Sollte Seehofer keinen geeigneten Interessenten finden, könnte auch sein Name am Ende ganz oben stehen.

Gehandelt werden neben Seehofer selbst auch immer der bayerische Finanzminister Markus Söder, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und - spätestens nach der Einigung mit der EU zur Pkw-Maut - auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Öffentlich geäußert hat sich dazu bislang nur Söder, der wiederholt einen Wechsel nach Berlin kategorisch ausgeschlossen hat.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Geplant war nur ein Statement zur Infrastruktur im Trump-Tower. Dann aber kamen Fragen zur Gewalt von Charlottesville. Der denkwürdige Auftritt von Donald Trump …
Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Die Polizei überschritt bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg offenbar ihre Kompetenzen. Besonders über ein Verbot setzten sich die Sicherheitskräfte hinweg.
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump löst nach harscher Kritik an seiner Haltung zur Gewalt in Charlottesville kurzerhand zwei Beraterkreise im Weißen Haus auf. …
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Kommentar: SPD in der Putin-Falle
„Privatsache“ sei  der neue Öl-Job für Ex-Kanzler Gerhard Schröder beim russischen Staatskonzern Rosneft, behauptet SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Ein schwerer …
Kommentar: SPD in der Putin-Falle

Kommentare