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Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hält eine neue Gesamtstrategie im Umgang mit der rechtspopulistischen AfD für notwendig.

„Eine der wichtigsten Aufgaben“

Miese Integration: Seehofer fürchtet Ghettobildung

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hält eine neue Gesamtstrategie im Umgang mit der rechtspopulistischen AfD für notwendig.

Berlin -  "Wir brauchen (auch) eine Gesamtstrategie der Austrocknung der AfD - durch kluge Politik und Prävention, gerade bei jungen Menschen", sagte Seehofer der "Bild"-Zeitung

Mit Blick auf die Parteispitze sagte Seehofer: "Der Führungskern der AfD ist undemokratisch." "Viele in der AfD bewegen sich außerhalb des Verfassungsbogens", sagte Seehofer. 

"Schauen Sie nach Bayern, Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt: Was da alles rechtsradikal ist bei der AfD! Da gibt es Strafverfahren, Aufhebung der Immunität von Abgeordneten: Wenn so was bei einer anderen Partei los wäre!", sagte der CSU-Chef.

„Möchte mit AfD-Leuten nichts zu tun haben“

„Wenn ich den Führungskader der AfD anschaue, möchte ich als Demokrat mit diesen Leuten nichts zu tun haben, ich kenne die Gesichter, ich kenne die Typen.“, sagt CSU-Chef Horst Seehofer der „Bild“-Zeitung.

AfD-Politikerin Alice Weidel sorgte am Dienstag in der ZDF-Sendung „Wie geht‘s, Deutschland?“ für einen Eklat. Die 38-Jährige verließ verärgert das Studio.

Sorge vor Ghettobildung

Seehofer erklärte zudem seine Sorge vor der Entstehung von Ghettos in Deutschland. Das zu verhindern sei „eine der wichtigsten Aufgaben“. Bayern handele bereits entsprechend, so der CSU-Chef.

AFP/ml

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