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Seehofer hatte am Samstag im Anschluss an die Premiere der Bayreuther Festspiele kurzfristig seine Teilnahme an einem Staatsempfang für die Festspielgäste abgesagt.

Er fühlt sich völlig fit

Seehofer weist Spekulationen zurück

München - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat vor den Mitgliedern seiner Landesregierung Spekulationen über seinen Gesundheitszustand zurückgewiesen.

Update: Patient Horst Seehofer - kommt es zu einem überraschenden Amtsverzicht?  

Seehofer habe am Dienstag in der Kabinettssitzung angemerkt, "dass sich keiner Sorgen machen braucht und dass er sich völlig fit fühlt und es ihm gut geht", berichtete Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) in München im Anschluss an die Kabinettssitzung vor Journalisten. An diesen Äußerungen des Ministerpräsidenten bestehe "nicht der geringste Zweifel".

Seehofer hatte am Samstag im Anschluss an die Premiere der Bayreuther Festspiele kurzfristig seine Teilnahme an einem Staatsempfang für die Festspielgäste abgesagt. Nach einem Bericht des in Bayreuth erscheinenden "Nordbayerischen Kurier" musste Seehofer wegen eines Schwächeanfalls während der Festspiel-Premiere die Nacht zum Sonntag sicherheitshalber auf der Intensivstation des Bayreuther Klinikums verbringen. Die Staatskanzlei äußerte sich nicht zu den Details.

Staatskanzlei-Chef Marcel Huber zeigte sich in der "Bild"-Zeitung vom Dienstag besorgt über Seehofers Gesundheit. "Ich weiß nicht, was diese Unpässlichkeit auf Dauer bedeutet", sagte er dem Blatt.

Seehofer hat mehrmals seine politische Zukunft mit seiner Gesundheit verknüpft. Er will nach eigener Aussage bis 2018 Ministerpräsident bleiben, falls seine Gesundheit das zulässt. Der heute 66-Jährige befand sich 2002 in Lebensgefahr, nachdem er eine Herzmuskelentzündung verschleppt hatte. In den vergangenen Monaten sagte er immer wieder offizielle Termine kurzfristig ab, ohne dass die Gründe dafür bekannt wurden.

dpa

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